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Raiffeisen hat sich in den vergangenen Jahren als führende Retail-Bankengruppe und drittgrösste Bankengruppe der Schweiz etabliert. Unsere einmalige Stärke ist die lokale Verankerung.
Die Kundennähe ist denn auch einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg von Raiffeisen. Heute zählen 3,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer zu den Raiffeisen-Kunden. Davon sind über 1,7 Millionen Genossenschafter und somit Mitbesitzer ihrer Raiffeisenbank. Sie schätzen die entscheidenden Vorzüge von Raiffeisen: Kundennähe, Sympathie, Vertrauenswürdigkeit und die exklusiven Vorteile für Genossenschafter. Die Kennzahlen sowie zahlreiche Umfragen belegen das grosse Vertrauen, das Raiffeisen mit ihren genossenschaftlichen Grundwerten in der Bevölkerung geniesst.
Die Geschichte der genossenschaftlichen Bank geht zurück auf das Jahr 1862. Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Bürgermeister im rheinischen Heddesdorf (D, heutiges Neuwied), hatte damals die zündende Idee der Selbsthilfe. Das Kapital wurde da nutzbar gemacht, wo man es erarbeitete. Er sammelte also das Geld der Dorfgemeinschaft in Form von Spareinlagen und lieh es gegen Sicherheiten zu günstigen Bedingungen im Ort wieder aus.
Schon bald wurde Raiffeisens Selbsthilfegedanke in weiteren Ländern Europas übernommen. Auf Initiative von Pfarrer Johann Traber entstand 1899 in Bichelsee TG die erste Raiffeisenkasse der Schweiz. 1902 gründeten zehn Institute den Schweizerischen Raiffeisenverband. 1936 liess sich der Verband in St.Gallen nieder, wo er heute noch zu Hause ist.