Ein Morgen, vier Museen

Mit dem Museumspass haben Raiffeisen-Mitglieder freien Zugang zu über 500 Museen der Schweiz. Vier davon haben wir besucht. Zudem stellen wir zwei weitere spannende Häuser aus der Region vor.

Hafenmuseum Basel

Und los! Vorbei an Wettsteinbrücke, Münster und Klybeck geht’s ans Dreiländereck zum Hafenmuseum Basel. Hier tauchen wir ein in die Welt der Binnenschifffahrt, entdecken historische Schiffe sowie die Geschichte des Rheins und die Rolle von Basel für den internationalen Handel. Mit dem Hochsee-Schiffsführungssimulator machen wir uns gemächlich auf den Weg in die grosse weite Welt des Wassertransports. Dabei übernehmen wir für einmal selbst das Steuer.

 

Naturhistorisches Museum

Eine 15-minütige Velofahrt später begrüsst uns am Eingang des Naturhistorischen Museums in der Augustinergasse ein Skelett. Kurz darauf gibt es ein Wiedersehen mit dem Höhlenbären, dem Mammut und der Giraffe, die noch viele aus ihrer Kindheit kennen. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken als die beliebten Klassiker. Die Dauerausstellung «Schauplatz Natur» widmet sich einheimischen Tieren. Vögel, Hirsche und die schönsten Mineralien, die in den Schweizer Bergen vorkommen, gibt es zu bestaunen. Und auch Wildschweine streicheln ist möglich. Das heisst, wenigstens ihr Fell. Apropos Wildschweine: Am Beispiel dieser Wildtiere zeigt das Naturhistorische Museum auch, wie sorgfältig der Umzug in den Neubau am Bahnhof St. Johann organisiert sein wird.

 

Basler Papiermühle

In der Basler Papiermühle im St. Alban-Tal erleben Gross und Klein, wie unsere Vorfahren Papier hergestellt haben. Wer möchte, probiert es selbst aus und nimmt danach Feder und Tintenfass zur Hand, um ein Schriftstück zu verfassen. Das Museum begleitet aber auch durch die Geschichte der Druckmaschine bis ins Heute. Geheimtipp für alle, die sich ein Zvieri gönnen möchten: Im Restaurant des Museums gibt es eine tolle Auswahl an Kuchen.

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Basler Papiermühle

Museum Tinguely

Frisch gestärkt geht es weiter mit der Wild-Maa-Fähre zurück ins Kleinbasel in Richtung Museum Tinguely. Kurz nach dem Tod des Basler Schrott-Objekt-Künstlers fanden seine Werke ab 1996 im Bau von Mario Botta ein Zuhause. Zur Daueraustellung gehört unter anderem die «Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia», die sich in regelmässigen Abständen in Bewegung setzt, die Radio-Skulpturen oder die Char MK. Platz haben im Museum Tinguely aber immer auch Werke von anderen Kunstschaffenden. Zurzeit in der Ausstellung «Labouring Bodies» Installationen von Monira Al Qadiri oder Rosa Barba.

 

Nach Hafenmuseum, Naturhistorisches Museum, Basler Papiermühle und Museum Tinguely noch Zeit für weitere Museen? Auch ein Abstecher in folgende zwei Häuser lohnt sich:

 

Kunsthaus Baselland

Wer zeitgenössische Kunst mit Fokus auf die Region entdecken möchte, ist im Kunsthaus Baselland richtig. Nationale und internationale junge Kunstschaffende erhalten in der ehemaligen Champagner-Lagerhalle auf dem Dreispitzareal eine erste grosse Bühne für ihre Werke. Führungen, Gespräche und Veranstaltungen ergänzen die Ausstellungen und machen Kunst alle erlebbar. Dabei gewinnen Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in aktuelle Themen. 

 

Augusta Raurica

Brot backen, töpfern oder einfach auf den Spuren der Römer wandern: Vor 2000 Jahren war Augusta Raurica die bedeutendste Römerstadt der Region. Heute befindet sich dort das grösste archäologische Freilichtmuseum der Schweiz mit über zwei Millionen Fundstücken. Besonders an sonnigen Tagen lädt das weitläufige Gelände zum Entdecken und Verweilen ein.