News
SMI startet positiv in den Februar
Der Swiss Market Index (SMI) hat zu Monatsbeginn zugelegt. Im Fokus stand die laufende Berichtssaison.
Trotz nachlassender Dynamik im Schlussquartal des vergangenen Jahres hat der Pharmakonzern Novartis den Gewinn 2025 von knapp 12 auf 14 Milliarden US-Dollar erhöht. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen allerdings einen Rückgang des Gewinns im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die von 3.50 auf 3.70 Franken angehobenen Dividende scheint Anleger über den schwächeren Ausblick hinwegzutrösten.
Banken mit gemischten Ergebnissen
Von einem Anstieg der Dividende von 90 Cents auf 1.10 US-Dollar profitieren die Aktionäre der Grossbank UBS. Diese steigerte den Quartalsgewinn gegenüber dem Vorjahr um 56 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar und hat die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Auf Jahresbasis resultiert mit einem Plus von 53 Prozent beim Gewinn eine ähnliche Wachstumsrate. Die Privatbank Julius Bär hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Wertberichtigungen aus dem Kreditgeschäft belasten das Jahresergebnis. Weil diese in Summe aber geringer ausfielen als erwartet, überraschte der Zahlenkranz positiv. Die Dividende von 2.60 Franken pro Aktie bleibt indes unangetastet, was aktuell einer Rendite von 3,8 Prozent entspricht.
Volatilität prägt Goldmarkt
Die Angst, etwas zu verpassen, hat bei Gold zu Kurskapriolen geführt. Höhere Margenanforderungen und die Bekanntgabe von Kevin Warsh als neuen Fed-Chef haben den Goldkurs von knapp 5’600 Dollar innert zwei Tagen auf 4’400 Dollar einbrechen lassen. Mittlerweile hat sich die Lage etwas beruhigt. Da die Notenbanken weiterhin Gold kaufen, um ihre Dollarabhängigkeit zu reduzieren, bleibt die Nachfrage strukturell hoch und damit langfristig kurstreibend.
Industrieindikatoren hellen sich auf
Hoffnung kommt auch im Industriesektor auf. Die Signale der Einkaufsmanager (PMI) gelten als vorlaufender Indikator. Nachdem der Industriesektor lange geschwächelt hat, hellt sich die Lage gerade auf. Für die Schweiz notiert der Indikator zwar immer noch im Kontraktionsbereich, hat zuletzt aber leicht zugelegt. Ein Lichtblick ist dabei der Auftragsbestand, der als Indikator für künftigen Umsatz gilt. Ähnlich entwickelt sich die Lage in Europa, wobei insgeheim – auch aufgrund des deutschen Fiskalpakets – mit einem stärkeren Anstieg gerechnet wurde. Einen förmlichen Sprung verzeichnete das entsprechende US-Barometer. Dank starker Bestellungseingänge kletterte der Index von 49,7 auf 52,6 Punkte in den Expansionsmodus. Die positive Entwicklung ist erfreulich. Aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten kann sich das Bild jedoch rasch ändern. Umso wichtiger wäre es, dass sich die positiven Zeichen in den kommenden Monaten zu einem Trend entwickeln.
Bei weiteren Fragen rund um die Wirtschaft und aktuelle Anlagempfehlungen hilft Ihnen unser Team der Vermögensberatung gerne weiter.
Ihre Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch