Geschäftsberichte

Geschäftsbericht 2020

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Erfreuliche Entwicklung des Kerngeschäfts

Die Raiffeisenbank Appenzell ist gut aufgestellt und das Kerngeschäft der Genossenschaft entwickelte sich 2020 erfreulich. Insbesondere die Kundeneinlagen haben stark zugenommen. Der Jahresgewinn konnte um 3,8 Prozent auf 1,05 Millionen Franken gesteigert werden.

Die Raiffeisenbank Appenzell konnte im Geschäftsjahr 2020 ihre starke Position im Kundengeschäft trotz COVID-19-Umfeld und einer anspruchsvollen Konkurrenzsituation weiter ausbauen. Das hohe Vertrauen der Kundinnen und Kunden widerspiegelt sich im starken Zufluss der Kundeneinlagen von 5,6 Prozent auf 747,8 Millionen Franken.

 

Massvolles Wachstum bei den Hypotheken, stabile Risikosituation

Im Hypothekargeschäft konnte die Raiffeisenbank ihre traditionell starke Position behaupten und das Hypothekarvolumen um 1,6 Prozent auf 685,4 Millionen Franken kontrolliert steigern. Bei den übrigen Krediten konnte ein Anstieg von 88,8 Prozent auf 6,6 Millionen Franken verzeichnet werden. Davon entfallen 2,9 Millionen Franken auf die ausbezahlten COVID-19-Kredite an lokale Unternehmen im Rahmen des Garantieprogramms des Bundes. Bis zum Jahresende entwickelte sich bei unserer Raiffeisenbank kein erhöhter Wertberichtigungsbedarf. Die vorsichtige Kreditpolitik und die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden zahlten sich auch in schwierigen Zeiten aus.

Positive Ertragsentwicklung

Die Ertragsseite hat sich im vergangenen Geschäftsjahr positiv entwickelt. Der Geschäftsertrag ist dank des hohen Geschäftsvolumens um +5,7 Prozent auf 9,35 Millionen Franken (Vorjahr 8,85 Millionen Franken) gestiegen. Insbesondere der Erfolg aus dem Kommissions-und Dienstleistungs-geschäft konnte gesteigert werden. Er hat im Berichtsjahr um 19,5 Prozent auf 1,43 Millionen Franken zugenommen. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft ist mit einer Zunahme von 0,18 Millionen Franken (Vorjahr: 6,95 Millionen Franken) ebenfalls leicht angestiegen. Der Handelserfolg notiert mit 0,40 Millionen Franken praktisch auf Vorjahresniveau (0,39 Millionen Franken).