News

01.02.2022

Gutes Jahresergebnis – hohes Kundenvertrauen, starkes Kerngeschäft

Das Kerngeschäft der Raiffeisenbank Appenzell entwickelte sich im Jahr 2021 sehr gut. Die Bank konnte das Kundengeschäft ausbauen. Das Wertschriftengeschäft sowie die Kundeneinlagen haben markant
zugenommen und das Hypothekarvolumen ist weiter angestiegen. Die Raiffeisenbank ist gut aufgestellt und mit einem Jahresgewinn von 1,07 Millionen Franken übertrifft sie den Vorjahresgewinn um 2,1 Prozent. Pandemiebedingt fassen die Mitglieder auch 2022 ihre Beschlüsse in Form einer schriftlichen Abstimmung. Im Gegenzug profitieren die Mitglieder von ausgeweiteten lokalen Mitgliederangeboten.

Dank des hohen Vertrauens ihrer Kundinnen und Kunden konnte die Raiffeisenbank ihre starke Position im Kundengeschäft weiter ausbauen. Die Kundeneinlagen haben im Berichtsjahr um 4,3 Prozent auf 780,2 Millionen Franken zugenommen. Die Refinanzierung der Ausleihungen über Kundeneinlagen erreichte mit 111,7 Prozent einen sehr hohen Stand. Ebenfalls deutlich angestiegen sind die Depotvermögen. Per 31. Dezember 2021 beträgt der Depotbestand 198,9 Millionen Franken (Vorjahr: 161,3 Millionen Franken).

Positive Ertragsentwicklung

Die Ertragspositionen entwickelten sich im vergangenen Geschäftsjahr positiv. Der Geschäftsertrag ist dank des hohen Geschäftsvolumens um +3,2 Prozent auf 9,65 Millionen Franken (Vorjahr 9,35 Millionen Franken) gestiegen. Der Optimismus betreffend die wirtschaftliche Erholung sowie das Vertrauen in unsere Anlagekompetenz führte zu höheren Transaktionsvolumen der Anlegerinnen und Anleger. Auf dieser Stärke möchte Raiffeisen aufbauen und das Geschäftsfeld Vorsorgen und Anlegen entlang der Strategie «Raiffeisen 2025» weiterentwickeln. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert und hat im Berichtsjahr um 18,5 Prozent auf 1,69 Millionen Franken zugenommen. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte mit 6,87 Millionen Franken (Vorjahr: 7,13 Millionen Franken) nicht gehalten werden. Die anhaltende Tiefzinssituation führte in diesem Geschäftsfeld zu tieferen Einnahmen. Der Handelserfolg fiel mit 0,48 Millionen Franken etwas höher aus als im Vorjahr (0,40 Millionen Franken).

Die Entwicklungen auf der Aufwandseite verlaufen entlang der Geschäftsplanung. Der Geschäftsaufwand ist im Berichtsjahr mit 5,04 Millionen Franken um 5,3 Prozent höher ausgefallen als im Vorjahr. Diese Entwicklung ist auf eine gezielte Erweiterung der Geschäftstätigkeiten und die damit verbunde Erhöhung des Personalbestandes zurückzuführen. Während der Personalaufwand um 6,1 Prozent gestiegen ist, stieg der Sachaufwand um 4,0 Prozent. Die Cost-Income-Ratio reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von 51,1 Prozent auf 53,5 Prozent, notiert damit im Branchenvergleich aber weiterhin auf einem guten Niveau.

Die planmässigen Abschreibungen auf Sachanlagen belaufen sich auf 0,44 Millionen Franken. Somit konnte trotz des Anstiegs der Kosten (+5,3 Prozent) ein Geschäftserfolg von 4,18 Millionen Franken (Vorjahr: 4,08 Millionen Franken) verbucht werden.


Hier finden Sie die komplette Medienmitteilung zum Jahresergebnis 2021.