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29.01.2026

Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück

Bild Bankleitung Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf
  • Die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf erzielte 2025 einen Gewinn von 0.51 Millionen Franken.
  • Die Kundenausleihungen stiegen um 5,5 Prozent, die Kundeneinlagen um 4,3 Prozent und das Depotvolumen erhöhte sich markant um 22,0 Prozent.
  • Der Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Dünnerntal-Guldental zur neuen Raiffeisenbank Region Thal steht kurz vor der finalen Beschlussfassung.

Wachstum in sämtlichen Geschäftsbereichen

Die Bank erzielte im vergangenen Jahr in sämtlichen Geschäftsbereichen ein starkes Wachstum. Die Hypothekarforderungen stiegen um 24,1 Millionen (+5,7 Prozent) auf insgesamt 445,7 Millionen Franken. Auf der Passivseite erhöhten sich die Kundeneinlagen um 17,7 Millionen (+4,3 Prozent) auf 433,5 Millionen Franken. Mit dem Überschreiten der Marke von 500 Millionen Franken erreichte die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf bei der Bilanzsumme einen wichtigen Meilenstein. Die Bilanzsumme belief sich per 31. Dezember 2025 auf 506,2 Millionen (Vorjahr: 491,4 Millionen Franken).  Im Vorsorge- und Anlagegeschäft nahm das Depotvolumen um 8,8 Millionen (+22,0 Prozent) und erreichte zum Jahresende einen Stand von 49,1 Millionen Franken.

Rückläufiger Zinserfolg, starkes Kommissionsgeschäft

Wie erwartet führte das gesunkene Zinsniveau zu einem Rückgang im Zinsengeschäft. Der Erfolg aus dem Zinsdifferenzgeschäft lag mit 4,76 Millionen Franken 2,5 Prozent unter dem Vorjahr. Sehr positiv verlief dagegen das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft: Der Erfolg stieg um 19,2 Prozent auf 1,10 Millionen Franken. Besonders das Wertschriften- und Anlagegeschäft leistete einen wesentlichen Beitrag zu diesem Wachstum. Auch der Handelserfolg legte zu und erreichte 0,26 Millionen Franken, was einem Anstieg von 15,1 Prozent entspricht. Insgesamt resultierte ein Geschäftsertrag von 6,24 Millionen Franken (Vorjahr: 6,44 Millionen Franken, -3,1 Prozent).

Höhere Kosten – gutes Jahresergebnis

Der Geschäftsaufwand der Bank erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 3,72 Millionen Franken (+2,3 Prozent). Die Personalkosten stiegen um 0,12 Millionen Franken (+6,5 Prozent). Dieser Anstieg ist unter anderem auf gezielte Investitionen in zusätzliche Fachkräfte zurückzuführen. Per Ende 2025 beschäftigte die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf insgesamt 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 2 Lernende. Der Sachaufwand konnte hingegen weiter optimiert werden und reduzierte sich um 0,03 Millionen Franken (-1,8 Prozent) auf 1,80 Millionen Franken.

Aufgrund des rückläufigen Zinsergebnisses sowie moderat gestiegener Kosten liegt der Geschäftserfolg bei 2,14 Millionen Franken (-5,4 Prozent). Die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf erzielte dennoch einen stabilen Jahresgewinn von 0,51 Millionen Franken und übertraf damit das Vorjahresresultat leicht (Vorjahr: 0,50 Millionen Franken, +1,9 Prozent). Getragen wurde das solide Jahresergebnis von einem anhaltend starken Wachstum im Hypothekargeschäft sowie im Vorsorge- und Anlagebereich.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026

Im vergangenen Jahr hat sich die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf intensiv mit dem geplanten Zusammenschluss mit der benachbarten Raiffeisenbank Dünnerntal-Guldental befasst. An der Orientierungsversammlung vom 23. Oktober 2025 wurden die Genossenschafter und Genossenschafterinnen umfassend über die Hintergründe und Ziele dieser Fusionsbestrebungen informiert. Die Fusion wird an der Generalversammlung vom Freitag, 27. März 2026 traktandiert. Durch den geplanten partnerschaftlichen Zusammenschluss soll rückwirkend per 1. Januar 2026 die neue Raiffeisenbank Region Thal entstehen – mit über 8’500 Mitgliedern, rund 14’000 Kundinnen und Kunden, 41 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von etwa 1,1 Milliarden Franken. Der Hauptsitz der neuen Bank wird in Mümliswil-Ramiswil liegen. Die bestehenden Geschäftsstellen in Mümliswil, Balsthal und Matzendorf werden weitergeführt. Sämtliche Mitarbeitenden werden übernommen. Der neue Verwaltungsrat sowie die Bankleitung werden aus erfahrenen Mitgliedern der heutigen Organe beider Banken gebildet.