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Erfindungen: Vier Geschichten über den Geistesblitz

28.11.2017 |
  • Erlebnis

Was ist die grösste Erfindung aller Zeiten? Die Meinungen darüber gehen komplett auseinander. Ist es die Elektrizität, das Automobil oder das Internet? Eines steht fest: Grosse Erfindungen haben die Kraft, unser Leben zu verändern. Im Rahmen des 48. Internationalen Raiffeisen-Jugendwettbewerbs beleuchten wir verschiedene spannende Aspekte zum Thema Erfindungen. Hier ein Überblick.

 

Karl Benz (Auto), Alexander Graham Bell (Telefon) oder Marie Curie (Theorie der Radioaktivität) gehören zu den bedeutendsten Erfindern und Erfinderinnen aller Zeiten. Menschen wie sie haben unsere Welt geprägt. Aber nicht nur die bekanntesten Erfindungen haben einen grossen Einfluss auf unseren Lebensstil, auch viele kleinere Entdeckungen haben über die Jahre unser Leben einfacher gemacht. Viele davon finden ihren Ursprung in der Schweiz: die Stewi-Wäschespinne, der Sparschäler «Rex» oder Doodle, der kostenlose Online-Terminplaner. Die Liste von Schweizer Erfindungen, die unser Leben vereinfachen, ist lang. Auch Velcro (textile Klettverschlusses) oder Cellophan (Klarsichtfolie) gehören zu den illustren Schweizer Erfindungen, welche den Alltag der Menschen in der ganzen Welt vereinfacht haben. In unserer Artikelreihe «Erfindungen verändern unser Leben» stellen wir zwei Schweizer Erfindungen vor und stellen den Erfindern ein paar Fragen zur Entstehung, Entwicklungsprozess und Erfolg.

Sparschäler «Rex»

Sparschäler «Rex» – ein Produkt, das aus den Küchen dieser Welt nicht mehr wegzudenken ist.

Steckt in allen Menschen einen Erfinder, eine Erfinderin?

Vom Geistesblitz zum marktfertigen oder patentierten Produkt – eine meist ziemlich lange und mühselige Reise, oftmals verbunden mit Jahrzehnte langem Tüfteln an Formeln oder Prototypen, und ohne garantierten Erfolgschancen. Und dennoch belegt die Schweiz weltweit den ersten Platz, wenn es um Patentanmeldungen pro Kopf der Bevölkerung geht. Aber was braucht es, um einen Ideengeber oder Innovatorin zu sein? Kann man «das Erfinden» gar erlernen? Diese und viele weitere Fragen stellten wir in einem exklusiven Interview dem Direktor des Verkehrshauses Luzern, Martin Bütikofer. Der gebürtiger Luzerner ist der Schirmherr des 48. Internationalen Raiffeisen-Jugendwettbewerbs und kennt sich dank seiner Ausbildung zum Wirtschafts- und Elektroingenieur sowie Tätigkeit als Museumsdirektors bestens mit Erfindungen aus.
 

Einfach, einfacher… Erfindungen

Drei Räder bilden die Evolution des Rades ab.

Die Evolution des Rades steht für den technischen Fortschritt in unserer Gesellschaft.

Die Erfindung des Rades vor über 5’000 Jahren brachte die technische Entwicklung buchstäblich ins Rollen: Durch das Prinzip Rad-Achse entstanden Speichenräder, die an Wagen angebracht wurden und den allgemeinen Transport von Waren erleichterten. Später folgten Zahnräder, Wasserräder und Spindelräder. Und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Ohne die Erfindung des Rades würde unser Alltag um einiges schwerfälliger und langsamer ablaufen. Wir stellen drei Erfindungen vor, die unter anderem Lehrpersonen und Eltern das Leben vereinfachen.

 

Kreative Ideen, aber ohne Erfolg: Nicht alle Erfindungen schaffen den Durchbruch

Was haben diese Erfindungen gemeinsam? Ein Badeanzug aus Holz, ein Amphibien-Velo (für Land und Wasser) oder eine vibrierende Sauna mit Home-Entertainment-System, Klimaanlage und Massage-Funktion. Es sind alles kreative Erfindungen – aber allesamt blieben erfolglos.
Nicht alle Ideen kommen gut an oder sind gleich brauchbar.
Erfindungen wie das Rad, welche einen klaren Nutzen bieten und das Leben der Menschen bedeutend vereinfachen, sind zum Erfolg prädestiniert. Denn Menschen wollen Produkte, die sie in ihren Tätigkeiten effizienter oder ihr Leben bequemer machen. Daher schaffen Erfindungen wie ein hölzerner Badeanzug, der das Schwimmen eher beeinträchtigt statt fördert, den Durchbruch nicht. Wir haben uns mehrere solche gescheiterte Erfindungen angeschaut.

 

 

Über 48. Internationalen Raiffeisen-Jugendwettbewerb

Dieser Artikel ist Teil einer Serie zum Thema: «Erfindungen verändern unser Leben», welche exklusiv im Raiffeisen-Blog publiziert wird. Raiffeisen ist seit vielen Jahren Veranstalter des Jugendwettbewerbs. Dabei werden Kinder und Jugendliche in ihrer Kreativität gefördert und der Gemeinsinn von Schulklassen geschärft. Schirmherr des 48. Internationalen Raiffeisen-Jugendwettbewerbs ist Martin Bütikofer, Direktor des Verkehrshauses der Schweiz (VHS) in Luzern.