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Raiffeisen-Mitarbeitende unterstützen Jugendprojekt LIFT

26.10.2017 |
  • Gesellschaft

Judith Schürch und René Pfau machen beim «Community Engagement» von Raiffeisen mit. Die beiden Mitarbeitenden der Raiffeisenbank Weinland engagieren sich für das Jugendprojekt LIFT und finden dabei einen Ausgleich zu ihrem Büroalltag in der Bank.

Während vier Tagen, verteilt auf ein halbes Jahr, beschäftigen sich Judith Schürch, Leiterin Vertrieb, und René Pfau, Leiter Services der Raiffeisenbank Weinland, einmal nicht ausschliesslich mit Bankthemen. Gemeinsam mit Hansruedi Hottinger, zuständig für die Koordination Ostschweiz, Zürich und Zentralschweiz beim Jugendprojekt LIFT, verfolgen sie das Ziel, das Projekt in der Wirtschaft bekannter zu machen. Die beiden Raiffeisen-Mitarbeitenden sind sehr motiviert: Vor allem, weil sie die Gelegenheit erhalten, um ein soziales Projekt zu unterstützen und gleichzeitig einen sinnvollen Ausgleich zur Arbeit zu finden.
 

Raiffeisen «Community Engagement» 

Mit dem Programm «Community Engagement» unterstützt Raiffeisen ausgewählte kleine bis mittelgrosse Non-Profit-Organisationen bei konkreten Problemstellungen. Kadermitarbeitende aus allen Sprachregionen arbeiten jeweils über den Zeitraum eines halben Jahres mit den Organisationen zusammen und bringen ihre Expertise und nachhaltige Lösungen ein. Ziel von Raiffeisen ist es, während des halbjährlichen Einsatzes Organisationen oder Institutionen im Bereich Umwelt, Regionalwirtschaft oder Mensch und Kultur zu unterstützen.

 

Jugendprojekt LIFT 

Das Projekt LIFT engagiert sich seit zehn Jahren dafür, Jugendliche in den Arbeitsprozess zu integrieren. Die Schüler, die für das Projekt LIFT ausgewählt werden, arbeiten einige Stunden pro Woche in einem Betrieb und erledigen einfache Aufträge. Der Arbeitgeber zahlt pro Stunde fünf Franken, bei guter Arbeit bis zu acht Franken. So lernen die Jugendlichen, dass sich gute Arbeit auszahlt. Wer einen solchen Wochenarbeitsplatz zur Verfügung stellt, lebt den Jugendlichen die Regeln der Arbeitswelt vor und bekommt Arbeiten erledigt, die sonst liegen bleiben. Die Erfahrungen sind eindeutig: Jugendliche mit anfänglich wenig Perspektive sind am Ende des 8. Schuljahres motiviert und bereit für die Lehrstellensuche. 60 Prozent finden direkt eine Lehrstelle und die Lehrabbrüche sind signifikant tiefer. Über 200 Schulen und 4000 Betriebe machen bereits mit.