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Kinofilm «Flitzer» – wie, weshalb, warum?

11.10.2017 |
  • Erlebnis

Das Brüder-Gespann Peter Luisi, Regisseur, und David Luisi, Produzent, haben mit der Komödie «Flitzer» einen weiteren Schweizer Film in die Kinos gebracht. Im Interview erzählen sie, von wem die Idee stammte und welche Herausforderungen sie während des Drehs zu meistern hatten.

David Luisi, Produzent, und Peter Luisi, Regisseur, vom Film Flitzer

David Luisi (links) Produzent, Peter Luisi (rechts) Regisseur

Wie seid ihr auf die Idee für diesen Film gekommen?

Peter Luisi: Die Idee stammte von Beat Schlatter. Er wollte zuerst tatsächlich ein «Underground»-Wettbüro für Flitz-Wetten eröffnen. Als er aber merkte, dass er damit gar weit in die Illegalität abdriftete, rief er mich an. Er fragte mich, was ich von seiner Idee halte und ob diese für einen Film geeignet wäre. Meine Antwort lautete natürlich: «Ja!» Ich sah den Film schon bildlich vor mir…

 

War von Anfang an klar, dass Beat Schlatter die Hauptrolle spielen wird?

David Luisi: Ja, da die Idee von Beat Schlatter stammte, war sofort klar, dass er die Rolle von Balz Näf spielen wird. Die anderen Schauspieler wurden erst nach Fertigstellung des Drehbuchs gecastet.

Peter Luisi: Wir konnten alle Rollen mit wirklich tollen Schauspielern besetzen. Alle Schauspieler, die ich angefragt hatte, sagten auch zu. Der Cast besteht also quasi aus meinem Dream-Team.

 

Von der Idee bis zum fertigen Film – Wie lange hat es gedauert?

Peter Luisi: Beat Schlatter und ich hatten im Frühling 2015 begonnen, die Geschichte zu erarbeiten. Fertiggestellt haben wir ihn vor kurzem, im September 2017. Also hat es fast zweieinhalb Jahre gedauert.

David Luisi: Dies ist aber eher schnell für eine Filmproduktion. Bei unserer letzten Produktion «Schweizer Helden» dauerte es fast 15 Jahre! 

Peter und David Luisi, Regisseur und Produzent von Flitzer, arbeiten am Film

Peter und David Luisi arbeiten am Film

Gab es Rückschläge oder ungeplante Zwischenfälle während den Dreharbeiten?

David Luisi: Was das Wetter anbelangt, stand das Glück auf unserer Seite: Wir haben in vielen Stadien gedreht. Wir hatten dabei keinen Spielraum bezüglich Terminen – das Wetter musste einfach passen.

Peter Luisi: Natürlich gab es dafür tausend andere Herausforderungen, die wir während den Dreharbeiten meistern mussten. Aber das gehört zum Job.

 

Wie habt ihr es geschafft, so viele Statisten für die Szenen im Stadion zu organisieren?

David Luisi: Wir haben Aufrufe auf diversen Plattformen gemacht und immer wieder mit den Lokalzeitungen und -radios gearbeitet. Auch konnte man sich auf unserer Webseite als Statist bewerben. Es war nicht immer einfach, so viele Statisten zu finden, aber wir hatten ein unglaublich gutes Team. Es war sehr beeindruckend, mit all den Statisten zu arbeiten, die immer alles gegeben haben. Sogar in der Kälte – und die Drehtage waren lang.