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Jagd auf die Energiefresser

24.05.2018 |
  • Gesellschaft

Kleine Handlungen mit grosser, langfristiger Wirkung: Energie sparen heisst aktiv einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten – und gleichzeitig das Portemonnaie zu schonen. Der Raiffeisen-Klimaschutzpartner myclimate verrät acht tolle Tipps, wie Sie den grössten Energiefressern im Haushalt auf die Schliche kommen.

 

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  • Heizregler
    Tipp 1: Heizungen herunter drehen.
  • Duschbrause
    Tipp 2: Wasserspardüsen verwenden.
  • Sonnenstoren
    Tipp 3: Bei Sonnenschein die Storen bereits am Morgen runter lassen.
  • Heizkörper
    Tipp 4: Heizung frei machen.
  • Windkraftwerk
    Tipp 5: Ökostrom-Abo wählen.
  • Grosses Fenster in moderner Architektur
    Tipp 6: Neue Fenster beeinflussen die Temperaturregelung stark.
  • Wärmepumpsystem wird via Smartphone gesteuert
    Tipp 7: Neue, nachhaltige Heizungen installieren.
  • Thermometer
    Tipp 8: Boiler auf genau 60 Grad Celsius einstellen
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    1. Heizungen herunterschrauben

    Oftmals sind unsere Wohnungen und Häuser überheizt. Dabei würde bereits ein Grad kühlere Raumtemperatur über sechs Prozent Energie einsparen. Weiterer Bonus für etwas kühlere Zimmer: Experten sagen, dass man viel besser durchschlafe, wenn der Thermometer nicht über 18 Grad Celsius steigt.

     

    2. Beim Duschen sparen

    Wissen Sie, wie Sie rund 112 Franken pro Jahr einsparen könnten? Mit Wasserspardüsen – denn diese verbrauchen weniger Wasser und sind energieeffizienter beim Erhitzen. Extrabonus: Das Wasser fühlt sich «weicher» an.

     

    3. Sommerhitze draussen lassen

    Es ist einfacher, die Sonnenstrahlen gar nicht erst ins Zimmer zu lassen. Abkühlungssysteme brauchen sehr viel Energie. myclimates Tipp: Bei Sonnenschein die Storen bereits am Morgen runter lassen.

     

    4. Heizungen frei machen

    Ein Radiator kann seinen Zweck schlechter erfüllen, wenn Möbel oder Vorhänge davor stehen. Warme Luft muss ungehindert in den Räumen zirkulieren können.

     

    5. Sich für «sauberen» Strom entscheiden

    Wählen Sie bei Ihrem Stromanbieter ein Ökostrom-Abo aus. Ökostrom kann mit Wasser-, Wind- und Solarkraftwerken sowie aus Biomasse erzeugt werden.

     

    6. Alte Fenster ade – eine Investition, die sich lohnt

    Neue Fenster sehen nicht nur optisch besser aus, sondern beeinflussen stark die Temperaturregelung im Gebäude. So ist es mit neuen Fenstern kühler im Sommer und wärmer im Winter.

     

    7. Neue, nachhaltige Heizungen installieren

    Alte Heizungen verbrauchen sehr viel Energie. Neue Heizungssysteme basieren auf Wärmepumpsystemen, die nicht nur energieeffizienter sind, sondern auch bequem per Smartphone gesteuert werden können.

     

    8. Boiler auf 60°C einstellen

    Ein Boiler, der auf tiefere Temperaturen eingestellt ist, verbraucht weniger Energie. Um aber den gefährlichen Legionellen im Wasser keine Chance zu geben, sollte der Boiler auf genau 60 Grad Celsius gestellt werden – denn diese Bakterien vermehren sich in stehendem Wasser von 25 bis 45 Grad besonders gut.

     

    Im Einsatz für die Umwelt

    Sebastian Tomczyk, Leiter Umweltmanagement von Raiffeisen Schweiz
    Sebastian Tomczyk, Leiter Umweltmanagement von Raiffeisen Schweiz

    Raiffeisen befolgt beim Betriebsmanagement systematisch die Empfehlungen von myclimate. So erklärt Sebastian Tomczyk, Leiter Umweltmanagement von Raiffeisen Schweiz, als Unternehmen mit über 10'000 Mitarbeitenden und einem Netz von über 900 Geschäftsstellen trage die Raiffeisen Gruppe eine gewichtige Verantwortung, ihren ökologischen Fussabdruck zu verkleinern.

    «Unsere Massnahmen greifen erfolgreich. So sanken Treibhausgasemissionen 2017 erneut im Vergleich zum Vorjahr. Ziel ist es, bis 2020 die Emissionen gegenüber dem Stand von 2012 um 30 Prozent zu reduzieren.»

    Damit die Klimaziele weiterhin erreicht werden, hat Raiffeisen die praxisorientierte Applikation «Pro Futura» für Raiffeisenbanken entwickelt. Der Bankbetrieb soll auf diese Weise umweltfreundlicher gestaltet werden. Einerseits hilft die App Raiffeisen-Mitarbeitende für das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch im Bankenbetrieb zu sensibilisieren. Andererseits geht es um die konkrete Umsetzung: den Energieverbrauch zu reduzieren und alte Produkte mit umweltfreundlicheren zu ersetzen. Eine Optimierung wird vor allem in den Bereichen Gebäudeenergieverbrauch (Strom und Heizenergie), Geschäftsverkehr (Auto, ÖV und Flugverkehr) und Papierverbrauch angestrebt, um Treibhausgasemissionen weiter zu senken.

    Und wieso sollte Nachhaltigkeit sowohl bei Unternehmen wie Raiffeisen, aber auch in privaten Haushalten, einen so wichtigen Platz einnehmen? «Ganz einfach: Raiffeisen möchte mit ihren Umwelt- und Klimazielen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wenn Unternehmen und Private gemeinsam eine aktive Rolle im Bereich Nachhaltigkeit einnehmen, kann auch tatsächlich etwas Substantielles bewirkt werden. Daher ist es unser Ziel, eine aktive und glaubwürdige Haltung im Nachhaltigkeitsengagement vorzuleben und dadurch von der Bevölkerung als Vorbild wahrgenommen zu werden», erklärt Raiffeisens Umweltmanagement-Leiter Sebastian Tomczyk.

     

    myclimate Logo
    In Zusammenarbeit mit der Schweizer Klimaschutzstiftung myclimate werden gemeinsam Projekte angegangen.

    Raiffeisen und die Schweizer Klimaschutzstiftung myclimate gehen gemeinsam Projekte an, um die Ressourceneffizienz zu steigern und Energie einzusparen. In diesem Kontext offeriert Raiffeisen Unternehmen und Unternehmern mit Mitgliedschaft bei einer Raiffeisenbank ein ganz besonderes Geschenk: Ein exklusiver Klimaworkshop mit Energiejagd im Unternehmen. Hierbei werden den Mitarbeitenden der KMU interaktiv Grundkenntnisse zum nachhaltigen Handeln im privaten und beruflichen Alltag vermittelt. 

     

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