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Moderner, heller, nachhaltiger: Umbau der Raiffeisenbank St.Gallen

12.04.2018 |
  • Gesellschaft

Die Bauweise ist bei einem Neu- oder Umbau genauso wichtig wie Design und Architektur. Damit Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Emissionsreduktion nicht nur leere Versprechungen bleiben, sorgt Raiffeisens Bauherrenberater Andreas Hüttenmoser. Er ist dafür verantwortlich, Raiffeisenbanken bei nachhaltigen Bauvorhaben zu unterstützen, beraten und begleiten. Wie zum Beispiel beim aktuellen Umbau der St.Galler Niederlassung an der Vadianstrasse.

 

Vor genau einem Jahr haben die Sanierungsarbeiten an der Vadianstrasse 15/17 in St.Gallen begonnen. Bis Ende dieses Jahres wird der Umbau dauern. Dabei werden die beiden Gebäude beinahe komplett erneuert. Die einzige Ausnahme bildet die Natursteinfassade, die in einwandfreiem Zustand ist und daher beibehalten wird. Neue Haustechnik, mehr (natürliches) Licht, moderner Innenausbau, besseres Heiz- und Lüftungssystem – und dies alles den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz, Behaglichkeit und Gesundheit entsprechend.

«Die Gebäude stammen aus den Siebzigerjahren. Aufgrund der schlechten Isolation froren die Angestellten im Winter und im Sommer schwitzen sie umso mehr. Aber auch die engen Arbeitsplatzverhältnisse und das fehlende Licht waren Gründe, wieso es an der Zeit war, dem Bankgebäude an der Vadianstrasse ein neues, modernes und nachhaltiges Gesicht zu verpassen,» erklärt der Projektleiter des Umbaus und Bauherrenberater, Andreas Hüttenmoser.

 

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  • Bauherrenberater von Raiffeisen Schweiz: Marcel Göckeritz, Andreas Stucki, Flavio Canonica, René Schoch, Andreas Hüttenmoser
    Bauherrenberater von Raiffeisen Schweiz. V. l. n. r.: Marcel Göckeritz, Andreas Stucki, Flavio Canonica, René Schoch, Andreas Hüttenmoser
  • Nachhaltigkeit bei Raiffeisen: Umbau der Raiffeisenbank St.Gallen
    Nachhaltiges Bauprojekt: Der Umbau der Raiffeisenbank St.Gallen wird bis Ende 2018 dauern.
  • Nachhaltigkeit bei Raiffeisen: Umbau der Raiffeisenbank St.Gallen
    Neue Haustechnik, mehr (natürliches) Licht, moderner Innenausbau, besseres Heiz- und Lüftungssystem – und alles den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz, Behaglichkeit und Gesundheit entsprechend.
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    Neue Cafeteria, moderne Arbeitsplätze, mehr Licht

    Während der gesamten Bauphase werden die Kunden etwa 250 Meter entfernt an der Gartenstrasse 15 persönlich bedient und beraten. Zudem sind Bankautomaten in einem Provisorium vor dem heutigen Bankgebäude zu finden. Der Bankbetrieb ist also für die Kunden nicht beeinträchtig. Dennoch freuen sich die Angestellten jetzt schon, wenn sie ins neue alte Bankgebäude zurückkehren können und die Kunden wieder an der Vadianstrasse 17 begrüssen dürfen. Die Vorfreude auf die neue Cafeteria sei bei den Mitarbeitenden besonders gross, meint Hüttenmoser. Nicht nur wegen des neuen Essens- und Küchenkonzeptes, sondern vor allem auch wegen der Lage: Die Cafeteria befindet sich neu im Dach und bietet sowohl Innen- wie auch Aussenplätze auf der Dachterrasse.

    Auch die Arbeitsräume werden modernisiert und aus vielen kleinen Arbeitszimmern entstehen grössere und offene Büros mit mehr Sitzungszimmern, Rückzugsmöglichkeiten und Lounges. Die Raiffeisen-Mitarbeitenden werden keinen festen Arbeitsplatz mehr haben, dafür aber die Möglichkeit sich immer wieder mit verschiedenen Arbeitskollegen auszutauschen oder ruhige Arbeitsplätze für konzentriertes Arbeiten zu suchen. Und das Wichtigste dabei: Die Temperatur stimmt. Schwitzen und frieren gehören künftig der Vergangenheit an. Dafür sorgt ein neues, effizienteres Heiz- und Lüftungssytem, welches dank des Fernwärmenetzanschlusses sogar massiv den CO2-Ausstoss mindert.

    Was in den Augen des Projektleiters zu den absoluten Umbau-Höhepunkten gehört: Der ganz neu erbaute, lichtdurchflutete Innenhof, der von der Bankhalle bis ins Dach reicht und von allen Stockwerken aus gesehen wird. «Durch die Mitte des Gebäudes haben wir neu diesen Innenhof, der das ganze Gebäude buchstäblich öffnet und von innen her natürliches Licht in alle Stockwerke fliessen lässt. Die Idee ist auch, dass der Innenhof die Bankkunden in der Bankhalle mit den Mitarbeitenden in allen weiteren Stockwerken verbindet», schwärmt der Raiffeisen-Bauherrenberater Hüttenmoser, der selber auch als Architekt gearbeitet hatte.

     

    Engagement von Raiffeisen im Bereich «Nachhaltiges Bauvorhaben»

    Das Sanierungsprojekt an der Vadianstrasse hat neben der Modernisierung der Arbeitsplätze und der gesteigerten Behaglichkeit für Kunden und Mitarbeitende das Ziel, das gesamte Bauvorhaben nachhaltig zu gestalten. Grossen Wert wird auf den Einsatz von hochwertigen Materialien gesetzt sowie auf immissionsreduzierte Gebäude mit hoher Energieeffizienz.

    Kein Wunder ist Andreas Hüttenmoser besonders stolz, dass nach der Sanierung das Vadianstrasse-Gebäude mit zwei von den wichtigsten Nachhaltigkeitszertifizierung der Schweiz ausgezeichnet werden. Einerseits mit dem Minergie-ECO-Label, das unter anderem nachhaltige, gesundheitliche und bauökologische Anforderungen an die Gebäudekonzepte stellt. Zudem wurde auch die Goldzertifizierung des Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) erreicht. Dieses neue Schweizer Label wurde vom Bund entwickelt und beurteilt die Nachhaltigkeit eines Gebäudes anhand von 45 Kriterien, welche die Themen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt abdecken.

    «Nachhaltigkeit in Gebäuden bedeutet für Raiffeisen das Zusammenwirken von hochwertigem Baumaterial, Ergonomie der Räume und Emissionsreduktion – und genau diese zentralen Punkte sind wir beim Umbau an der Vadianstrasse erfolgreich am Umsetzen. Wir freuen uns jetzt schon auf die Eröffnungsfeier anfangs des nächsten Jahres», so der Raiffeisen-Projektleiter Hüttenmoser.