Zur Übersicht

RAI Lab – Das Zukunftslabor von Raiffeisen

09.03.2018 |
  • Innovation

Hier wird nicht mit Reagenzgläsern experimentiert, sondern die Zukunft erforscht: Das RAI Lab ist das Zukunftslabor von Raiffeisen Schweiz. Das Team um Stefan Jeker untersucht aufkommende Trends und brandneue Technologien. Daraus werden zukunftsweisende Geschäftsmodelle abgeleitet. Ein wichtiger Punkt dabei sind die innovationsfördernde Arbeitsmethoden. So soll die Innovations-Kultur innerhalb von Raiffeisen wachsen und sich entfalten. 

Stefan Jeker, Leiter RAI Lab, Raiffeisen Schweiz
Stefan Jeker, Leiter RAI Lab

«Wir verstehen uns als Impulsgeber für Innovation innerhalb von Raiffeisen, aber auch gegenüber unserem Netzwerk ausserhalb der Genossenschaft», sagt Stefan Jeker, Leiter RAI Lab. Als unabhängiges «Unternehmen im Unternehmen» könne er – ähnlich einem Startup – mit seinem Team agil und innovativ handeln und so das Experimentieren mit neuen Techniken oder Geschäftsmodellen vorantreiben. «Diese Unabhängigkeit ist entscheidend für die Umsetzung unseres Auftrags.»

Damit Ideen mit Umsetzungskraft innerhalb eines Unternehmens überhaupt entstehen und auch als solche erkannt werden können, braucht es beides: Ein fundiertes Grundverständnis für die Werte des Unternehmens, kombiniert mit dem berühmten weitsichtigen Aussenblick. «Im RAI Lab vereinen wir dank hoher Diversität in der Teamzusammenstellung beide Qualitäten», ist Jeker überzeugt. Entscheidend sei zudem das robuste Beziehungsnetzwerk auf allen Raiffeisen-Stufen hinaus in die Regionen wie auch zu externen Fach-Netzwerken: «Mit unserem versierten Team gelingt es uns, Fachkompetenz, Unternehmenserfahrung und Trendwissen in neue Geschäftsmodelle einfliessen zu lassen.»

«Pitching Days»: Geschärfte Ideen präsentieren

Auf Initiative des RAI Lab wird der Innovations-Prozess innerhalb von Raiffeisen laufend optimiert und auch innerhalb des Unternehmens breit verankert. In regelmässigen Zeitabständen führt das RAI Lab «Pitching Days» durch. «Dies sind Veranstaltungen, an denen Ideen mit Entwicklungspotenzial einer Jury präsentiert werden», sagt Jeker. Idealerweise seien es jene Mitarbeitenden, die eine Idee präsentieren, die auch als «Idea-Owner» (Ideengeber) das Projekt mitgestalten. Ideen, die mit einer Top-Bewertung aus der Präsentationsrunde hervorgehen, werden als Experiment im RAI Lab weiterverfolgt. In diesen «Pitching Days» liege enorm viel Kraft und Potenzial, sagt Jeker. Er lässt sich in die Karten blicken: «Da die «Pitching Days» intern so erfolgreich sind, können wir es uns gut vorstellen, dass wir sie in absehbarer Zeit auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen – beispielsweise gegenüber Raiffeisen-Kunden.»

Auf die Frage, welche konkreten Zukunftspläne das Zukunftslabor schmiedet, antwortet der RAI-Lab-Leiter schmunzelnd: «Wir bleiben unserem Auftrag treu und experimentieren mit Ideen von neuen Geschäftsmodellen – wie zum Beispiel dem «RAIDeal» – die uns als Raiffeisen zusammen mit unsern Kunden stärken und weiterkommen lassen.»