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Raiffeisenbank Prättigau-Davos: Geld oder Schoggi?

25.11.2016 |
  • Unser Unternehmen

Ein Bancomat, der Schokolade spuckt. Ein Bänker, der Sie nicht nur kompetent berät, sondern auch noch mit einem köstlichen Kaffee verwöhnt. Eine stylische Beratungsbox auf Luftkissen, die für Veranstaltungen verschoben werden kann und eine gemütliche Bar für anregende Gespräche zwischen Kunden und Mitarbeitenden. Klingt visionär? Nicht für die Kundinnen und Kunden der Raiffeisenbank Prättigau-Davos.

Das Eröffnungsfest der Raiffeisenbank Prättigau-Davos vom 12. November ist Geschichte, die zehn Bankmitarbeitenden haben ihre Arbeit im Zentrum der höchstgelegenen Stadt Europas aufgenommen. Die Bank präsentiert sich erfrischend «lebendig» und innovativ. Roger Bürgler, der Vorsitzende der Bankleitung, über seine Eindrücke:

Roger Bürgler, Vorsitzende der Bankleitung Raiffeisenbank Prättigau-Davos
Roger Bürgler, Vorsitzende der Bankleitung Raiffeisenbank Prättigau-Davos

Erzählen Sie uns vom «Tag der offenen Tresore»?

Um 06.00 Uhr räumten wir den nächtlichen Neuschnee weg und stellten die beheizbaren Festzelte auf. Ab 10.00 Uhr strahlte dann aber zur Feier des Tages die Sonne vom Himmel und über 1‘000 «gwundrige» Besucher strömten durch unsere Beratungsbank. Ob nun die neuen Räumlichkeiten oder doch eher die verzehrten 700 Suppen und 600 Würste die Ursache des Andrangs waren, bleibt offen

Warum haben Sie in dieses neue Bankgebäude investiert?

Es ist eine Investition in unsere Zukunft. Gerade im Zuge der Digitalisierung ist es enorm wichtig, die physische Kundennähe nicht zu verlieren. Wir haben dabei auch die Chance wahrgenommen, die Beziehung zwischen Bank und Kunden grundlegend zu überdenken. Unsere Kundinnen und Kunden sollen sich bei uns wohl fühlen und gerne wieder kommen.

 

Bei Ihnen gibt es neuerdings auch Schokolade?

Genau. In der 24-Stunden-Zone steht unser Schoggomat gefüllt mit feinen Minörli. Der Automat wurde für unsere Raiffeisenbank entwickelt und ist in der Bankenwelt einzigartig. Unser «Sweety» entpuppt sich als kleine Attraktion. Mit der süssen Verführung wollen wir den skeptischen Bankkarten-Besitzern die Angst vor dem Bancomat nehmen.

 

Wann spuckt der Automat Schokolade?

Rund um die Uhr, wann immer ein Karteninhaber seine Debit- oder Kreditkarte unserem Schoggomaten präsentiert. Einfach Karte reinstecken, Gratis-Praline auswählen und geniessen. Wie früher der Metzger, welcher uns bei jedem Einkauf ein Scheibchen Wurst schenkte, belohnen auch wir jeden Besucher. Ja, ganze Schülergruppen holen sich nun täglich ihre Ration – die Bank lebt und wird gerne frequentiert.

 

Haben Sie keine Angst, dass ein grosses Schleckmaul den Schoggomat gleich leerräumt?

(lacht) Das kann nicht passieren. Der Bezug der Schokolade funktioniert nicht ganz so wie ein Bancomat, wo man täglich mehrmals Geld abheben kann. Der Schoggomat rückt pro Tag und Debit- oder Kreditkarte nur einmal ein Minörli raus.

Schoggi-Automat Raiffeisenbank Prättigau-Davos

Schoggi-Automat Raiffeisenbank Prättigau-Davos

Wie reagieren die Bankbesucher auf den Schoggomaten?

Ungläubig. Ein Bancomat der Schokolade verschenkt, irritiert und amüsiert.

 

Gibt es noch mehr Neues in der 24-Stunden-Zone?

Eine «heisse» Sache ist unsere neue 24-Stunden-Tresoranlage. Hier hat der Bankfachmieter rund um die Uhr Zugang zu seinem Tresorfach. Ohne vorherige Anmeldung. Zum Beispiel auch am späten Abend, kurz vor dem Gang ins Theater, um den echten Goldschmuck zu holen.

 

Was ist das Highlight Ihrer neuen Beratungszone?

In diesem Bereich stehen aus Lärche gefertigte, mit Kuhfell ausstaffierte Beratungsboxen. Während darin unsere Kunden einen Latte Macchiato oder Chai Latte geniessen, können unsere Berater auf Touchscreens passende Lösungen visualisieren. Eine der stylischen Beratungsboxen lässt sich – auf Luftkissen gebettet – sogar für Veranstaltungen verschieben.

Beraterboxen Raiffeisenbank Prättigau-Davos

Beraterboxen Raiffeisenbank Prättigau-Davos

Welche Art von Veranstaltungen planen Sie in der Beratungszone?

Erst kürzlich veranstalteten wir ein Gala-Dinner. Wir Mitarbeitende servierten bei Kerzenlicht und Kaminfeuer kulinarische Leckerbissen, während zwischen den Gängen, kleine Virtuosen mit ihren Geigenklängen unsere Gäste entzückten. Die Räumlichkeiten setzen unserer Kreativität somit keine Grenzen.

 

Wird es in Zukunft überhaupt noch Schalter brauchen?

Möglich, dass das Schaltergeschäft in ein paar Jahren verschwindet, das Bedürfnis nach einer kompetenten Beratung und persönlichen Betreuung wird aber bestehen bleiben.

 

Werden Sie Ihre fünf Geschäftsstellen auch in zukunftsorientierte Beratungsbanken verwandeln?

Zuerst einmal werden wir aus diesem Projekt lernen und die richtigen Schlüsse ziehen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden wir uns Schritt für Schritt weiter entwickeln.