Zur Übersicht

TWINT ist da!

15.06.2017 |
  • Wirtschaft

Das digitale Portemonnaie der Schweiz wird es genannt: Digital, weil man ab sofort nicht mehr mit Bargeld oder Karte bezahlen muss. Bequem, einfach und sicher ist die neue Mobile Payment-Applikation. Die Rede ist von TWINT, die App von Raiffeisen und anderen Schweizer Banken für bargeldloses Bezahlen mit dem Smartphone.
 

Was ist TWINT?

TWINT ist eine neue Schweizer Applikation für Mobile Payment und bietet eine Vielzahl an Zahlungsmöglichkeiten sowie attraktive Vorteile und Rabatte. So kann man neben dem bargeldlosen Bezahlen in Läden und an Automaten auch ohne Kreditkarte online shoppen. Oder in Echtzeit Geld senden und anfordern – ganz einfach von Smartphone zu Smartphone. Zusätzlich punktet TWINT mit einer cleveren Funktion für das digitale Aufbewahren von Kundenkarten und Coupons für Spezialaktionen.

Twint, die App von Raiffeisen und anderen Schweizer Banken

In Echtzeit Geld senden und anfordern

Wie wird man zum TWINT-Nutzer?

Ganz einfach: Die Raiffeisen TWINT App direkt auf das Smartphone herunterladen, mit dem eigenen Raiffeisen-Bankkonto verbinden, App und Bluetooth aktivieren – und schon kann es losgehen.
 

Wer darf TWINT nutzen?

Sind Sie Raiffeisen-Kunde mit einer Debitkarte (V PAY- oder Maestrokarte), über 14 Jahre alt, mit Schweizer Wohnsitz, einem Smartphone (iPhone oder Android Smartphone) und einer Schweizer Mobilnummer? Dann steht Ihnen seit dem 30. Mai die personalisierte Raiffeisen TWINT App zur Verfügung und Sie können einfach von der bargeldlosen Bezahlungsmöglichkeit profitieren.

Personen, die nicht Kunde bei Raiffeisen sind, können entweder die TWINT-App ihrer eigenen Bank oder die Prepaid App von TWINT benützen.
 

Wie funktioniert das Bezahlen im Laden und Internet?

Im Laden bezahlen TWINT-Nutzer, indem sie die App öffnen, an den TWINT Beacon halten und «Jetzt bezahlen» drücken. Oder falls die Kasse keinen TWINT Beacon hat, einfach auf das QR-Code-Symbol tippen, mit der Smartphone-Kamera den Code am Zahlterminal scannen und schon ist es erledigt.

Beim Shoppen im Netz funktioniert es so: Zahlart TWINT im Shop auswählen, Raiffeisen TWINT App starten, Kamera auf den QR-Code richten (oder alternativ einfach einen kurzen Code eingeben, der im Online-Shop oder in der App angezeigt wird), Betrag auf Ihrem Smartphone bestätigen und schon ist Ihr Online-Einkauf bezahlt – und hoffentlich bald lieferbereit!

Was sind die Rabatte und Preisvorteile von TWINT?

In der TWINT App werden Ihnen digitale Stempelkarten und Coupons angezeigt – einerseits um Ihre Treue bei gewissen Händlern zu belohnen, andererseits um von Preisvorteilen beim nächsten Einkauf zu profitieren. Sie wählen manuell aus, welche Stempelkarten und Coupons aktiviert werden. Sofern Sie keine solchen Angebote wünschen, können sie die entsprechende Funktion jederzeit ausschalten. Auch können Sie in der App Ihre Kundenkarte (bspw. die Supercard von Coop) hinterlegen und profitieren damit bei jeder Zahlung automatisch von den entsprechenden Vorteilen.

 

Wie sicher ist TWINT?

Michael Hügli, Co-Gründer und Marketing-Chef von TWINT
Michael Hügli, Co-Gründer und Marketing-Chef von TWINT

Sicherheit beim Einkaufen oder Überweisen von Geld steht für alle Kunden an erster Stelle. Der Co-Gründer und Marketing-Chef von TWINT, Michael Hügli, versichert, dass TWINT mindestens genauso sicher wie das Bezahlen mit Kreditkarte sei: «Online sogar noch sicherer, da man keine Kartendaten mehr eintippen und übermitteln muss – und grundsätzlich sicherer als Bargeld, da Bargeld meistens unwiederbringlich verloren geht. Die Verwendung der App ist mit einer persönlichen PIN oder TouchID geschützt und bei Verlust des Smartphones kann die App gesperrt werden», so Hügli.

Und wie steht es mit der Sicherung der Kundendaten? «Auch die Daten sind sicher: Die persönlichen Kundendaten bleiben immer bei der Bank und werden nicht an Dritte weitergegeben. Zudem sind die Daten in der Schweiz gespeichert», erklärt der Marketing-Chef von TWINT.
 

Wie ist TWINT entstanden?

«TWINT wurde 2014 als Tochter der PostFinance gegründet – wir, die drei Gründungsmitglieder (ich, Alessandro Rausa und Thierry Kneissler), wollten eine App fürs mobile Bezahlen entwickeln, die mehr können sollte, als eben nur Bezahlen. Die PostFinance war damals unser Arbeitgeber und fand die Idee so gut, dass eine Tochterfirma daraus wurde: TWINT», so Hügli.
 

Möchten Sie etwas über die Geschichte von TWINT erfahren?

Die Erfolgsgeschichte dieses Schweizer Unternehmens ist beachtlich: Nach der Firmengründung im 2014, startete TWINT im August 2015 in Bern und Zürich – bereits drei Monate später war das Bezahlungssystem gesamtschweizerisch verfügbar. Im Mai 2016 fusionierte das Jungunternehmen mit dem ehemaligen Konkurrenten Paymit, um eine gemeinsame bargeldlose Bezahllösung auf den Schweizer Markt zu bringen. Seit diesem Punkt kommen täglich namhafte Händler, Online-Shops und Hausbanken dazu, welche der Mobile Payment-Lösung vertrauen und sie als Bezahllösung der Zukunft betrachten.

Die heutigen TWINT-Besitzer sind die sechs grössten Retailbanken der Schweiz (Credit Suisse, PostFinance, Raiffeisen, UBS, Waadtländer Kantonalbank und Zürcher Kantonalbank) sowie die Finanzdienstleisterin SIX. «Durch dieses Netzwerk wird TWINT schnell noch mehr Verbreitung finden und die Banken können ihren Kunden eine zeitgemässe Bezahllösung anbieten, die auf den Schweizer Markt zugeschnitten ist», erklärt Michael Hügli von TWINT.
 

Wie denkt Raiffeisen über TWINT?

Michael Auer, Geschäftsleitungsmitglied von Raiffeisen Schweiz
Michael Auer, Geschäftsleitungsmitglied von Raiffeisen Schweiz

Als eine der Mitbesitzerinnen von TWINT sei Raiffeisen Schweiz überzeugt, dass dieses bargeldlose Bezahlsystem die beste Lösung für den Schweizer Markt darstelle, sagt Michael Auer, Geschäftsleitungsmitglied von Raiffeisen Schweiz.

«Für uns ist es wichtig, unseren Kundinnen und Kunden die bestmögliche und sicherste Mobile Payment-Lösung anzubieten, mit welcher sie bequem all ihre täglichen Transaktionen abwickeln können. Genau das bietet die personalisierte Raiffeisen TWINT App mit ihren zahlreichen Funktionen, Rabatten und dem Vorteil, das Raiffeisen-Bankkonto direkt an die App anzubinden», so Michael Auer, langjähriger Leiter des Departements Privat- und Anlagekunden.