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Junge scheren sich nicht um ihre Vorsorge

14.09.2017 |
  • Wirtschaft

Bald stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Zukunft unserer Renten ab. Aber sorgen die Schweizerinnen und Schweizer auch privat vor? Und mit welchem Ziel? Wir haben uns mal umgehört.

Noch ist die Zukunft unserer Rente nicht besiegelt. Am 24. September stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über die Rentenreform 2020 ab. Aber wie sehr beschäftigt das Thema Vorsorge die Bevölkerung überhaupt? Und ab wann? Wir haben uns in Zürich mal umgehört. Interessant: Insbesondere Männer ab 30 Jahren hielten es für enorm wichtig, bereits früh ein Vorsorgekonto anzulegen. «Man kann nicht früh genug damit beginnen», war eine mahnende Antwort, die auffällig häufig kam. Von männlicher Seite fiel auch eher mal das Stichwort «Selbständigkeit» als Begründung – sei es in Bezug auf die Zukunft oder aus Erfahrung.

Frauen dagegen waren zurückhaltender. Wenige der Umfrageteilnehmerinnen hatten bereits ein Vorsorgekonto angelegt, mit zunehmendem Alter änderte sich dies jedoch bei den meisten befragten Frauen.

Erwartungsgemäss scherten sich Frauen und Männer unter 30 am allerwenigsten um ihre Vorsorge – manche, weil sie sich erst noch in der Ausbildung befinden oder soeben mit einer solchen fertig wurden, andere weil sie ganz einfach den Sinn dahinter nicht sahen. Ob das so bleibt?