Wissenswertes rund um Zahlungsverkehr

«Scheuen Sie sich nicht vor Neuem!»

Drucken

Die Krankenkasse Birchmeier zählt 5'600 Kundinnen und Kunden aus dem Kanton Aargau. Neben den Prämienzahlungen hat Ida Staffelbach, Verantwortliche Rechnungswesen, über 1'000 Kreditorenzahlungen pro Woche zu bewältigen. Dank der Schnittstelle von der Kernapplikation ins Raiffeisen E-Banking konnte sie den Zahlungsverkehr weitgehend automatisieren.

vorheriges
  • Ida Staffelbach, Mitarbeiterin
    Ida Staffelbach, Mitarbeiterin
  • Zwei Mitarbeiterinnen der Krankenkasse Birchmeier
    Zwei Mitarbeiterinnen der Krankenkasse Birchmeier
  • Zwei Mitarbeiterinnen während der Arbeit
    Zwei Mitarbeiterinnen während der Arbeit
  • Krankenkasse Birchmeier, Firmengebäude
    Krankenkasse Birchmeier, Firmengebäude
nächstes

    Frau Staffelbach, Sie werben mit schlanken Strukturen und persönlicher Nähe. Wie schaffen Sie das?

    Ida Staffelbach: Wer bei uns anruft, kommt nicht in eine Warteschlaufe. Wir sind eine kleine, regional verankerte Krankenkasse, die für den Kunden da ist und sehr effizient arbeitet. Wir geben auch wenig Geld für Werbung aus und optimieren laufend unsere Prozesse.

     

    Wie verschlanken Sie die Prozesse?

    Ein wichtiger Teil ist ein effizienter Zahlungsverkehr. Wir versenden monatlich etwa 3'000 Prämienrechnungen und lösen pro Woche über 1'000 Zahlungen für Versicherte und Leistungserbringer aus. Ohne Automatisierung würde das nie gehen. Wir erstellen in unserer Kernapplikation Rechnungen und Zahlungsaufträge und laden den Sammelauftrag via Schnittstelle ins Raiffeisen E-Banking hoch. Eine zweite Person gibt die Zahlungen im Vier-Augen-Prinzip frei.

     

    Wie weit sind Sie bei der Vorbereitung zur QR-Rechnung?

    Die QR-Rechnung wird am 1. Juli 2020 eingeführt. Ich war bereits an einem Vortrag, um mich zu informieren. Unsere Kernapplikation wird die Umstellung technisch unterstützen.

     

    Was erhoffen Sie sich von der QR-Rechnung?

    Ich hoffe, dass wir damit Papier einsparen und so die Kosten reduzieren und etwas für die Umwelt tun können. Erst etwa zwei bis drei Prozent der Rechnungen werden heute als eBill versendet, alle anderen Rechnungen werden noch in Papierform per Post verschickt.

     

    Wie kann Raiffeisen Sie bei der Umstellung unterstützen?

    Wie schon bis anhin können wir Testfiles aus unserer Kernapplikation generieren und sie Raiffeisen zur Prüfung geben. Raiffeisen ergänzt, dass die Krankenkasse Birchmeier oder ihr IT-Vertriebspartner die Testfiles auf die Raiffeisen Testbank lädt und automatisiert eine qualifizierte Rückantwort innert Sekunden bekommt.

     

    Welchen Tipp geben Sie anderen KMU?

    Packen Sie die Umstellung auf die QR-Rechnung rechtzeitig an! Es ist wichtig, dass man sich vor Neuem nicht scheut. Beispielsweise haben wir die eBill sofort eingeführt, als diese auf den Markt kam. Innovation ist auch in kleinen Schritten möglich und man vermeidet, dass man irgendwann einen grossen Brocken bewältigen muss.

     

    Interview: Anina Torrado Lara

     

     

    Über die Krankenkasse Birchmeier

    Ida Staffelbach, Krankenkasse Birchmeier
    Ida Staffelbach, Krankenkasse Birchmeier

    Die Krankenkasse Birchmeier wurde 1882 in Künten gegründet und ist als Verein organisiert. Die 5'600 Versicherten aus dem Kanton Aargau sind gleichzeitig auch Mitglieder und bestimmen an der jährlichen Generalversammlung mit. Das regional verankerte KMU beschäftigt acht Mitarbeitende. Ida Staffelbach arbeitet seit 20 Jahren im Betrieb und ist für das Rechnungswesen verantwortlich.

    www.kkbirchmeier.ch