Wirtschaften in Krisenzeiten: Diese Fragen beschäftigen Unternehmer

3 Fragen und Antworten: Wie Unternehmer ihr Geschäft stabilisieren

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Trotz Social Distancing und beeinträchtigter Lieferketten: Unternehmer brauchen nun Lösungen, um neue Verkäufe zu generieren und die Produktion sicherzustellen. Wir beantworten nachfolgend die 3 wichtigsten Fragen zur Stabilisierung des Unternehmens während der Krise.
 

Neue Absatzkanäle und Angebote nutzen

Nutzen Sie neu entwickelte Kanäle oder Angebote weiter, die einen Mehrwert generieren.

Frage 1: «Social Distancing erschwert den Absatz auch nach der Wiedereröffnung. Ausserdem geben die Kunden merklich weniger Geld aus. Wie kann ich trotzdem Umsätze generieren?»

Bestimmt haben Sie während des Lockdowns aus der Not heraus Dinge entwickelt: etwa neue Absatzkanäle erschlossen oder weitere Angebote und Dienstleistungen eingeführt. Unser Tipp daher: Kehren Sie nun nicht einfach zum Status quo ante zurück, sondern prüfen Sie, was davon weiterhin Mehrwert schafft. In den letzten Jahren sind in der Industrie und im Gewerbe viele neue Vertriebsplattformen entstanden, mit denen man seine Produkte und Dienstleistungen besser bekannt machen und neue Kundenkontakte etablieren kann. Während der Krise, haben Unternehmer auch lokalhelden.ch als Möglichkeit entdeckt, ihre Bekanntheit noch zu steigern.

 

Frage 2: «Wie kann ich in der aktuellen Situation den Kontakt mit Kunden und Interessenten halten und stärken?»

Bleiben Sie unbedingt am Ball und machen Sie auf sich aufmerksam! Es klingt banal, ist aber von grossem Wert: Persönliche Telefonanrufe, eine handgeschriebene Karte oder spezifische Online-Marketing-Massnahmen schaffen Präsenz. Durch das Aktivieren und Pflegen von sozialen Netzwerken via LinkedIn, Instagram oder Facebook erreichen Sie auf einfache und günstige Art potenzielle wie auch bestehende Kunden. Erzählen Sie Ihre Geschichte, was bei Ihnen gerade los ist, und wie Sie mit der Situation umgehen. Sollten Sie noch nicht so fit mit sozialen Medien sein, nutzen Sie die vielen hilfreichen Tutorials, die es im Internet zu finden gibt.

 

Frage 3: «Ich kämpfe seit dem Corona-Ausbruch mit unterbrochenen und verlängerten Lieferketten. Was kann ich dagegen tun? Und wie kann ich mich künftig dagegen wappnen?»

Viele Lieferanten versenden vorsorglich sogenannte «Force-Majeure»-Schreiben», die der gegenseitigen (Vorab-) Information im Zusammenhang mit möglicher «höherer Gewalt» dienen. Damit signalisieren Lieferanten Transparenz im Umgang mit möglichen Lieferschwierigkeiten oder der Einhaltung von Lieferfristen. Wichtig: Es entbindet sie jedoch nicht von der Vertragserfüllung. Prüfen Sie gleichzeitig, ob nun der Zeitpunkt gekommen ist, Ihre Lieferanten stärker zu diversifizieren. Fragen Sie sich, wie Sie die globalen Abhängigkeiten reduzieren können – auf Lieferanten- wie auch auf Kundenseite. Mit wem wollten Sie schon immer zusammenarbeiten? Und welches war schon immer Ihre Wunsch-Kundengruppe?