Heizsysteme im Überblick

Egal ob Sie ein neues Haus bauen, oder ihre alte Heizung erneuern müssen. Bevor Sie sich für ein Heizsystem entscheiden, sollten Sie sich zuerst eine Übersicht verschaffen, denn jedes Heizsystem hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung, welche Heizung zu Ihnen passt, soll Ihnen der folgende Heizungsvergleich helfen.

Auf einen Blick: Die gängigsten Heizsysteme mit ihren Vor- und Nachteilen

Die auf dem Markt zur Verfügung stehenden Heizsysteme unterscheiden sich nicht nur in Hinblick auf den Energieträger, sondern auch auf den Installationsaufwand, die erforderlichen Komponenten und eine eventuelle staatliche Förderung der unterschiedlichen Heizungsarten. Lernen Sie in der folgenden Übersicht die Vor- und Nachteile der gängigen Heizungsarten sowie die Anschaffungs- und Betriebskosten kennen, um eine fundierte Entscheidung für ein neues Heizsystem treffen zu können.

Die gängigen Heizsysteme im Vergleich

In der Schweiz dominiert laut dem Bundesamt für Energie nach wie vor das Heizöl mit einem Anteil von über 50 Prozent. An zweiter Stelle liegen, mit einem Anteil von 25 Prozent, die Erdgasheizungen. Deutlich abgeschlagen folgen dahinter Heizsysteme mit Wärmepumpen, Holzpellets und Elektrizität. Der folgende Überblick liefert die wichtigsten Informationen zu den heute in der Schweiz gängigen Heizsystemen:

Kantonale Vorschriften beachten!

Kantonsübergreifend Regelungen zur Modernisierung von Heizsystemen definieren seit 2014 die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich MuKEn 14

 

Die neuen Vorschriften sehen beim Ersatz von Öl­ bzw. Gasheizungen vor, dass 10 Prozent der bisher verbrauchten Energie durch Erneuerbare Energien (zum Beispiel Heizkesselersatz plus Solaranlage für das Warmwasser) oder durch Effizienzmassnahmen kompensiert werden müssen. Sodann sind zur Steigerung der Stromeffizienz in einer Übergangszeit von 15 Jahren (also bis 2032 oder später) zentrale Elektroheizungen zu ersetzen, ebenso Boiler, die rein mit Strom betrieben werden.