Rekordtiefs bei Hypothekarzinsen

Zinsprognose für Raiffeisen-Hypotheken Q3/2020: Die Weltwirtschaft ist nach der beispiellosen Coronarezession noch nicht zur Normalität zurückgekehrt.

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Zinsprognosen 2000-2020

 

 

Zinsprognosen für Raiffeisen-Hypotheken

Zinsnormalisierung in weiter Ferne

Die Notenbanken haben die Finanzmärkte in der Hochphase der Coronaverwerfungen in kürzester Zeit mit Liquidität überflutet. Damit konnte eine ökonomische Abwärtsspirale verhindert werden. Die massiven Anleihe- und Kreditkaufprogramme führten schnell zu einer Beruhigung an den Märkten. Aber: Die Weltwirtschaft ist nach der beispiellosen Coronarezession noch nicht zur Normalität zurückgekehrt. Eine Zinsnormalisierung bleibt somit in weiter Ferne. Auch die anhaltend tiefe Inflation macht einen Zinsschock äusserst unwahrscheinlich.

Zu Beginn der Coronakrise waren die Zinsen für längerfristige Festhypotheken vorübergehend angestiegen. Der Grund dafür: Mit dem Konjunkturabsturz erhöhten sich die Kreditausfallrisiken stark, was sich auch in höheren Risikoprämien am Hypothekarmarkt niederschlug. Die staatlichen Hilfsmassnahmen und die beruhigenden Eingriffe der Notenbanken haben die Schweizer Hypothekarzinsen zuletzt aber über alle Laufzeiten hinweg wieder in die Nähe ihrer Rekordtiefs sinken lassen. Auf  Jahressicht ist maximal eine leichte Aufwärtsbewegung zu erwarten. Fest- und Liborhypotheken sowie die neue SARON-Flex-Hypothek bleiben somit sehr attraktiv. Wie bisher muss bei den Finanzierungskonditionen allerdings mit  zwischenzeitlichen Ausschlägen nach oben wie auch nach unten gerechnet werden.

 

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