Hypothekarzinsen bleiben weiter nahe den Rekordtiefs

Zinsprognose für Raiffeisen-Hypotheken Q4/2019: Mit der Zementierung der langfristigen Zinserwartungen auf sehr tiefen Niveaus bestehen kaum noch Unterschiede bei den Zinskonditionen für verschiedene Laufzeiten.

Zinsentwicklung seit 1985

 

 

Zinsprognosen für Raiffeisen-Hypotheken

Hypotheken sind weiter günstig

Die Abkühlung der Weltwirtschaft lässt die Notenbanken weltweit die Geldpolitik lockern. Die US-Notenbank hat die Zinsen sicherheitshalber gesenkt, um den Konjunkturaufschwung zu unterstützen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wiederum hat neben einer Zinssenkung auf -0.5 % die Wiederaufnahme der Staatsanleihenkäufe beschlossen. Darüber hinaus hat sie bekanntgegeben, die Zinsen noch längere Zeit auf dem aktuellen
oder sogar einem niedrigeren Niveau zu belassen.

 

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat die Zinsen an ihrer Septembersitzung jedoch nicht gesenkt. Zunehmende Zweifel am Nutzen weiterer EZB-Zinssenkungen haben dazu beigetragen, den Druck auf den Schweizer Franken und die SNB abzuschwächen. Eine Zinssenkung im weiteren Jahresverlauf kann zwar nicht ausgeschlossen werden, sollte der Franken wieder stark aufwerten, doch dürfte dies die Ultima Ratio der SNB bleiben. Eine wesentliche Änderung ihrer Geldpolitik ist nicht zu erwarten. Die Schweizer Hypothekarzinsen dürften damit weiter recht stabil nahe den Rekordtiefs bleiben. Mit der Zementierung der langfristigen Zinserwartungen auf sehr tiefen Niveaus bestehen kaum noch Unterschiede bei den Zinskonditionen für verschiedene Laufzeiten. Sowohl Festhypotheken als auch Libor-Hypotheken bleiben weiter attraktiv. Nach wie vor ist bei den Hypothekarzinsen mit Ausschlägen nach oben und unten zu rechnen.

 

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