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Jahresabschluss
Auf und nieder…
Gemeint sind die Zinsen, da im Jahr 2022 die Zinswende, weg von den Negativzinsen, eingeläutet wurde. Nach gestiegenen Zinsen im Jahr 2023 spricht man nach Zinssenkungen der Nationalbank im Jahr 2024 gar wieder von Negativzinsen. Diese sind noch nicht spruchreif, aber aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage in unseren Nachbarländern Deutschland und Frankreich, ist weiter mit sinkenden Zinsen zu rechnen.
Die tiefen Zinsen und die gute Wirtschaftslage in den USA haben den Börsen im vergangenen Jahr Auftrieb verliehen. Im laufenden Jahr dürfte die Börsenentwicklung wohl etwas holpriger verlaufen. In der Schweiz ist die Arbeitslosigkeit tief, die Inflation kaum noch vorhanden und die politischen Verhältnisse sind stabil.
Im Auf und Nieder der Zinsen erwirtschaftete unsere Bank dennoch ein konstant gutes Jahresergebnis von CHF 1.70 Mio. bei einem Geschäftserfolg von CHF 5.37 Mio. (Vorjahr CHF 5.14 Mio.). Der revidierte Abschluss folgt, gerne geben wir Ihnen bereits einige Zahlen bekannt: Da wir die Zinsen auf den Sparkonti in mehreren Schritten erhöhten, ist der Zinsaufwand deutlicher angestiegen als der Zinsertrag. Der Zinserfolg liegt bei CHF 8.4 Mio. (Vorjahr CHF 8.8. Mio.). Im Jahr 2024 hatten wir mit dem Dornacher Sparkonto ein einmaliges Angebot mit höherem Zins. Aber auch in unserem diesjährigen Jubiläumsjahr (111 Jahre) bieten wir unseren Kunden einen Spezialzins. Den bereits überdurchschnittlichen Zins von 1.00 % des Sparkontos 180 erhöhen wir im Jubiläumsjahr auf 1.11 % (bis CHF 111'111.00, darüber 1.00 %).
Der Erfolg aus dem Kommission- und Dienstleistungsgeschäft wurde um CHF 300‘000.-- auf CHF 2.14 Mio. gesteigert. Der Wertschriftenertrag erhöhte sich aufgrund der guten Börsenlage auf CHF 1.64 Mio. (+ CHF 180’), ebenso stiegen die Erträge der übrigen Dienstleistungsgeschäfte auf CHF über CHF 1 Mio. (+ 9.94 %). Der Handelsertrag war CHF 107‘000.-- über dem Vorjahr und der übrige Ertrag CHF 139‘000.-- über Vorjahr. Der tiefere Zinserfolg konnte mit den Dienstleistungserträgen praktisch kompensiert werden und so lag der Bruttoertrag mit CHF 11.4 Mio. fast auf Vorjahresniveau von CHF 11.5 Mio.. Aufgrund des tieferen Personalbestandes reduzierte sich der Personalaufwand auf CHF 3.25 Mio. (Vorjahr CHF 3.5 Mio.) hingegen erhöhte sich der Sachaufwand um CHF 100'000 auf CHF 2.5 Mio.. Daraus resultierte ein Bruttogewinn von CHF 5.7 Mio. (Vorjahr 5.5 Mio.). Das Resultat stärkt unsere bereits sehr komfortable Kapitalbasis und ermöglicht es uns, kommende Herausforderungen zu bewältigen. Die guten Ergebnisse erlauben uns, weiter in Personal und Infrastruktur zu investieren und so wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Bankleitung und der Verwaltungsrat bedanken sich bei den Mitarbeitenden für die geleistete Arbeit und der Kundschaft für das Vertrauen. Über einen Besuch im neuen Jahr freuen wir uns sehr.