Crowdfunding Plattform Lokalhelden für KMU

Mit einem Gutscheinkauf das lokale Kleidergeschäft unterstützen

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Neue Kollektionen, viele Rechnungen und wenig Einnahmen. Das Kleidergeschäft Molto Bene in Balsthal steht aufgrund der aktuellen Situation vor grossen Herausforderungen. Benedikt Ritler, Inhaber, erzählt im Interview wie er mit lokalhelden.ch die Umsatzeinbussen überbrückt.

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  • Benedikt Ritler, Inhaber von Molto Bene, nutzt unter anderem die Plattform lokalhelden.ch für den Verkauf von Gutscheinen
  • Die Krise hat die Textilbranche zu einem ungünstigen Zeitpunkt erwischt. Im Frühling erreichen uns die neuen Kollektionen.
  • Benedikt Ritler, Inhaber von Molto Bene
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    In welcher Situation befindet sich Ihr Unternehmen?

    Benedikt Ritler: Die Krise hat die Textilbranche zum dümmsten Zeitpunkt erwischt. Im Frühling erreichen uns die neuen Kollektionen. Das heisst: viel Ware und viele Rechnungen, aber keine Kunden und keine Einnahmen.

     

    Was versprechen Sie sich davon, bei lokalhelden.ch mitzumachen?

    B. R.: Die Liquidität zu erhalten und so das Überleben des Geschäfts zu sichern, ist sicher zentral. Über die Plattform verkaufen wir Gutscheine, die unsere Kunden zu einem späteren Zeitpunkt einlösen können. Das ist aber nur eine von mehreren Massnahmen. Wir haben auch einen Covid-19-Kredit und Kurzarbeit beantragt. Zudem versuchen wir, unsere Kunden über neue Absatzkanäle zu erreichen und liefern ihnen das Hemd oder die Bluse auch nach Hause. So bleiben wir im Gespräch und die Leute sehen, dass wir etwas tun und der Krise nicht tatenlos gegenüberstehen.

     

    «Mir gefällt, dass es bei lokalhelden.ch nicht um Spenden geht, sondern dass die Supporter eine Gegenleistung erhalten. Einfach so die hohle Hand zu machen ist nämlich nicht meine Art.»

    Benedikt Ritler, Inhaber

     

    Wie vermarkten Sie Ihr Projekt?

    B. R.: Wir nutzten primär digitale Kanäle wie Facebook oder WhatsApp. Das hat sich als wirkungsvoll erwiesen: Die Informationen zu unserem Lokalhelden-Projekt wurden rege geteilt und haben so immer weitere Kreise gezogen.

     

    Wie sind sie auf lokalhelden.ch gestossen?

    B. R.: Eine Freundin, die bei der Raiffeisenbank im Nachbardorf arbeitet, hat mir davon erzählt. Ich finde es toll, dass es dieses Angebot nun auch für KMU gibt. Insbesondere gefällt mir, dass es bei lokalhelden.ch nicht um Spenden geht, sondern dass die Supporter eine Gegenleistung erhalten. Einfach so die hohle Hand zu machen ist nämlich nicht meine Art.