Volksvertreter auf Abruf?

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29. August 2019

 

Stellvertretende Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Realitätscheck

 

Absenzen von Parlamentarierinnen und Parlamentariern nehmen auf allen föderalen Ebenen zu. Gerade bei Ausbildungen im Ausland, Mutterschaft oder Krankheit bleiben die Sessel der gewählten Volksvertreterinnen und Volksvertreter länger leer. Kritisiert wird dies zu Recht, doch was tun?

Ein Modell sind stellvertretende Parlamentarierinnen und Parlamentarier, wie sie etwa die Kantone Genf, Graubünden und Neuenburg oder die Stadt Moutier kennen. Befürworterinnen und Befürworter betonen, dass damit Milizarbeit attraktiver gemacht und gestärkt werden kann. Kritikerinnen und Kritiker hingegen bemängeln die demokratische Legitimation der Stellvertretenden. Vorstösse zur Einführung des Modells sind auf allen drei Bundesebenen hängig – Grund genug, einen genaueren Blick auf die Thematik zu werfen.

Raiffeisen Schweiz und der Schweizerische Städteverband laden Sie herzlich zu dieser spannenden Diskussion ins Raiffeisen Forum ein.

 

Ablauf

18.45 Uhr Apéro riche mit regionalen Spezialitäten aus der Zentralschweiz
19.15 Uhr Begrüssung durch Dr. Hilmar Gernet, Delegierter für Politik, Genossenschaft und Geschichte, Raiffeisen Schweiz
19.25 Uhr Stellvertretende Parlamentarier – (Un-)Sinn und Verbreitung
Martin Tschirren, Stellvertretender Direktor des Schweizerischen Städteverbands
19.45 Uhr

Podiumsdiskussion mit

  • Andri Silberschmidt, Gemeinderat Stadt Zürich, FDP
  • Rahel Estermann, Kantonsrätin Luzern, Grüne
  • Tom Leibundgut, Stadtrat Chur, Freie Liste Verda
  • Erich Fehr, Stadtpräsident Biel/Bienne, SP

 

Moderation: Alexandra Perina-Werz, Raiffeisen Forum

20.30 Uhr Networking