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Salon politique N°1: Skizzen zur Zukunft

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11. September 2018

Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats und Dr. Peter Grünenfelder, Direktor von Avenir Suisse waren die ersten Gäste im «politischen Salon» des Raiffeisen Forum. Im Zentrum ihrer Debatte stand die Schweizer Aussenpolitik.

Am ersten «Salon politique» im Raiffeisen Forum präsentierte Dr. Peter Grünenfelder, Direktor der Denkfabrik Avenir Suisse, die kürzlich publizierten Thesen zur Zukunft der Schweizer Aussenpolitik. Die Frage, wie die wirtschaftliche Prosperität der Schweiz gewahrt werden kann, stand bei der anschliessenden Debatte zwischen Peter Grünenfelder und Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP/BL), Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats, im Zentrum. Während sich Schneider-Schneiter für ein Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union aussprach und sich am «politisch Machbaren» orientierte, meinte Grünenfelder warnend, auch in der Aussenpolitik sei Stillstand mit Rückschritt gleichzusetzen. Er plädierte dafür, die Diskussion zu öffnen und auch die Vor- und Nachteile eines EU-Beitritts nicht zu tabuisieren. Das Gespräch, das vom Leiter des Raiffeisen Forum, Dr. Hilmar Gernet, moderiert wurde, zeigte damit vor allem, dass Think Tanks und PolitikerInnen im politischen Diskurs unterschiedliche Rolle wahrnehmen, die jedoch beide gerechtfertigt und notwendig sind. Wie genau es schliesslich in der Europapolitik der Schweiz weitergehen soll und wird, bleibt eine affaire à suivre.