Finanzdienstleistungs- und Finanzinstitutsgesetz (FIDLEG / FINIG)

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Raiffeisen unterstützt einen gut ausgebauten und modernen Anlegerschutz ohne undifferenzierte und komplexe Überregulierung.

 

Die ursprünglich im Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) vorgesehenen Bestimmungen hätten einen grossen administrativen und organisatorischen Aufwand für die Finanzinstitute mit sich gebracht, ohne gleichzeitig für die Bankkunden spürbaren Nutzen zu generieren. Der Ständerat hat das FIDLEG deutlich entschlackt und besser an die Realitäten des Schweizer Finanzplatzes angepasst. Der Nationalrat hat in der Folge weitere Entschärfungen beschlossen. Auf diese Weise wird der Anlegerschutz vernünftig und mit Augenmass modernisiert. Es wird mehr Rechtssicherheit für Finanzdienstleister, deren Mitarbeitende und die Kundinnen und Kunden geschaffen. Raiffeisen begrüsst deshalb die verabschiedete Fassung des FIDLEG.

Das Finanzinstitutsgesetz (FINIG) wurde im Wesentlichen auf ein Gesetz für unabhängige Vermögensverwalter reduziert, was von Raiffeisen ebenfalls begrüsst wird. Für Raiffeisen ist es besonders wichtig, dass die Änderungen zum Partizipationskapital für Genossenschaftsbanken ins Bankengesetz (BankG) übernommen wurden. Damit erhält Raiffeisen als Genossenschaft, analog zu Aktiengesellschaften, die Möglichkeit, Partizipationskapital zu generieren. So wurden gleich lange Spiesse für alle systemrelevanten Akteure auf dem Finanzplatz Schweiz geschaffen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden und wettbewerbsfähigen Finanzplatz. Zudem wird dadurch ein weiterer Beitrag zur Sicherung und Stabilität des Finanzplatzes geleistet (vgl. Partizipationskapital für Genossenschaftsbanken).

 

Weitere Informationen zur Position und zum Engagement von Raiffeisen: FIDLEG und FINIG (PDF, 171.6KB)