Politische Geschäfte

Reform der Einlagensicherung

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Raiffeisen unterstützt einen gut ausgebauten und sicheren Einlegerschutz. In die Diskussion zu dessen Reform bringt sich Raiffeisen aktiv ein.

(15. Juni 2018) Basierend auf dem Schlussbericht der Expertengruppe Brunetti zur Weiterentwicklung der Finanzmarktstrategie aus dem Jahr 2014 orten die Schweizerische Nationalbank (SNB), die Finanzmarktaufsicht (FINMA) und das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) Reformbedarf beim Einlegerschutz. Im Februar 2017 definierte der Bundesrat die Stossrichtungen der Reform:

  • Die Auszahlungsfrist der gesicherten Einlagen im Konkursfall einer Bank soll auf sieben Arbeitstage verkürzt werden.
  • 50 Prozent der Beitragspflichten sollen durch eine Hinterlegung von Wertschriften bei der SIX finanziert werden. Für die anderen 50 Prozent wird die bisherige ex-post-Finanzierung beibehalten.
  • Anstatt einer Systemobergrenze von CHF 6 Mrd. soll neu eine Gesamtsumme von 1.6 Prozent der gesicherten Einlagen für den Fall der Fälle bereitgestellt werden.

Raiffeisen zeigt sich offen für Diskussionen um punktuelle Anpassungen beim Einlegerschutz. Eine Verkürzung der Auszahlungsfrist auf sieben Tagen lehnt Raiffeisen jedoch ab.

Weitere Informationen zur Position und zum Engagement von Raiffeisen:
Reform der Einlagensicherung (PDF, 144.8KB)