Immo Polit-Trend

Zweites Quartal 2019 – Auswertung von Mitte Juli

Drucken

Hier finden Sie die Auswertung des zweiten Quartals 2019.

Mieten

Die politischen Einflüsse des zweiten Quartals 2019 haben gemässe Experteneinschätzung einen erhöhenden Effekt auf die Mieten. Dies ist in erster Linie auf die Einreichung von zwei Motionen zurückzuführen. Der erste Vorstoss möchte die Anreize zur energetischen Sanierung von Mietwohnungen stärken. Der zweite Vorstoss fordert, dass die Interessen von Personen mit eingeschränkter Mobilität in Mietverträgen stärker gewichtet werden.

 

Renditeobjekte 

Der Immo-Polit-Trend verzeichnete im zweiten Quartal 2019 einen wertsenkenden Verlauf. Dies ist primär auf die Eröffnung der Vernehmlassung zur Änderung der Eigenmittelverordnung zurückzuführen. Der Bundesrat sieht für hoch belehnte inländische Wohnrenditeliegenschaften eine Verschärfung der Eigenmittelunterlegung vor. Ebenfalls als wertsenkend wurde eine neu eingereichte Motion beurteilt, die die Interessen von Personen mit eingeschränkter Mobilität in Mietverträgen stärker gewichtet möchte.

 

Eigenheime

Im zweiten Quartal 2019 ist der Immo-Polit-Trend für Eigenheime gesunken. Dies ist zum einen auf die Ablehnung der Motion «Für eine Raumplanung und Mehrwertabgabe mit Augenmass» zurückzuführen. Die Motion verlangte, dass die Mehrwertabgabe frühestens mit der tatsächlichen Realisierung des Mehrwertes fällig wird. Zum anderen geben die Experten an, dass sich eine Verschärfung der Eigenmittelunterlegung für hoch belehnte Wohnrenditeliegenschaften auch auf den Wert der Eigenheime auswirken könnte.