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Herzlichen Dank lieber Christof.
Er hat Menschen zusammengebracht
Ende Oktober wird Christof Eichmüller pensioniert. Kaum jemand hat die Raiffeisenbank Frauenfeld in den letzten zwei Jahrzehnten so geprägt wie er. Vor 16 Jahren leitete er die Bank gar übergangsmässig. Zum Abschied hebt Bankleiter Reto Inauen das Fachwissen und die menschliche Art des langjährigen Firmenkundenchefs hervor.
Christof Eichmüller startete 2005 als Kreditchef bei der Raiffeisenbank Frauenfeld. Von 2010 bis 2011 führte er die Bank interimistisch, bevor der heutige Bankleiter Reto Inauen seine Stelle antrat. Nun verabschiedet sich der 67-Jährige in die Pension. Bereits vor zwei Jahren war Eichmüller aus der Bankleitung zurückgetreten. Die Bank hatte er seither weiterhin als Senior-Firmenkundenberater mit seinem Fachwissen unterstützt.
Erwartungen sind gestiegen
Insgesamt war Christof Eichmüller ein halbes Jahrhundert lang im Bankwesen tätig. Schon seine Lehre hatte er bei einem Finanzinstitut absolviert. Dass er für keine Bank so lange arbeitete, wie für die Raiffeisenbank Frauenfeld, ist indes kein Zufall: «Mich hat die familiäre Atmosphäre beeindruckt, die insbesondere an den Mitgliederanlässen zum Ausdruck kommt», betont Eichmüller. Zwischen 2011 und 2024 war er in der Bankleitung der Raiffeisenbank Frauenfeld für das Firmenkundengeschäft zuständig. Die Anforderungen seien in dieser Zeit zunehmend komplexer geworden – für Banken und Unternehmen. Regulatorische Vorgaben hätten zugenommen und die Digitalisierung habe viele Prozesse verändert. «Gleichzeitig sind auch die Erwartungen an die Beratung gestiegen», ergänzt Eichmüller. «Heute begleiten wir unsere Kundschaft ganzheitlich über sämtliche Lebens- und Unternehmensphasen hinweg.» Unternehmerinnen und Unternehmern rät er Geduld: «Erfolg entsteht selten über Nacht. Wichtig sind Weitsicht, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, sich laufend auf neue Rahmenbedingungen einzustellen.» Neben dem persönlichen Austausch mit vertrauenswürdigen Partnern seien eine solide Finanzierung und eine frühzeitige Nachfolgeplanung entscheidend.
Menschen prägen Arbeitsalltag
Christof Eichmüller blickt durchaus mit Wehmut zurück. In seiner Zeit bei der Raiffeisenbank Frauenfeld habe er viele vertrauensvolle und nachhaltige Beziehungen aufbauen dürfen – zu Kundinnen und Kunden, aber auch zu den Mitarbeitenden. Als einschneidendstes Ereignis in seiner Laufbahn nennt er denn auch den Tod einer sehr geschätzten Arbeitskollegin: «Ein solches Ereignis führt einem vor Augen, dass es neben dem beruflichen Erfolg in erster Linie die Menschen sind, die den Arbeitsalltag prägen und wichtig machen.» Die neu gewonnene Zeit nach seiner Pensionierung möchte Eichmüller bewusst geniessen und nicht sofort wieder vollständig verplanen, auch wenn viele Ideen existieren. Er werde sicher mehr Zeit in der Natur und mit seiner Familie und Freunden verbringen.
Firmenkundengeschäft weiterentwickelt
Bankleiter Reto Inauen macht kein Geheimnis daraus, dass Christof Eichmüller fehlen wird – «nicht nur wegen seines grossen Fachwissens, sondern auch wegen seiner menschlichen Art». Eichmüller sei eine Persönlichkeit, die Vertrauen geschaffen und Menschen zusammengebracht habe. Daneben habe er in den letzten zwei Jahrzehnten massgeblich zum Ausbau und zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Firmenkundengeschäfts der Raiffeisenbank Frauenfeld beigetragen. «Auch ich persönlich konnte von seinen Erfahrungen und seinem tiefen Verständnis für das Bankgeschäft profitieren. Christof Eichmüller war für uns alle ein wichtiger Sparringspartner», betont Reto Inauen. Für den neuen Lebensabschnitt wünsche ihm das ganze Team beste Gesundheit, Freude und viele schöne Momente.