Mitgliederanlässe 2026
Gleich zweimal füllten die Mitglieder der Raiffeisenbank Frauenfeld das Zirkuszelt auf der Grossen Allmend: Vor der Show des Circus Knie verabschiedete sich der abtretende Verwaltungsrats-Präsident Marcel Epper gut gelaunt. Ski-Olympiasieger Franjo von Allmen überraschte mit einer Grussbotschaft.
Gleich zweimal füllten die Mitglieder der Raiffeisenbank Frauenfeld das Zirkuszelt auf der Grossen Allmend: Vor der Show des Circus Knie verabschiedete sich der abtretende Verwaltungsratspräsident Marcel Epper gut gelaunt. Ski-Olympiasieger Franjo von Allmen überraschte mit einer Grussbotschaft. Für die erste «Weltpremiere» sorgte die Stadtmusik Frauenfeld schon zu Beginn: Sie liess den Text des Thurgauer Lieds auf der brandneuen, übergrossen Videowand hinter der Zirkusmanege einblenden, so dass die Genossenschafter und Genossenschafterinnen der Raiffeisenbank Frauenfeld stimmgewaltig mitsingen konnten. Insgesamt 4000 von ihnen besuchten die beiden Mitgliederanlässe Mitte April im Zelt des Circus Knie auf der Grossen Allmend in Frauenfeld.
Zirkus-Rückkehr feiert Jubiläum
Vor zehn Jahren hatten es Bankleiter Reto Inauen und die Raiffeisenbank Frauenfeld geschafft, den Circus Knie nach einer Pause wieder nach Frauenfeld zu holen. Sein Flair für die grosse Bühne stellte der Appenzeller auch diesmal unter Beweis: Zusammen mit Miriam Rickli führte er humorvoll durch den offiziellen Teil des Abends. Er bedankte sich für die Treue der Mitglieder, der Kundinnen und Kunden, für die erstklassige Arbeit der Mitarbeitenden und informierte über das erfolgreiche Geschäftsjahr 2025.
«Du bist die Beste!»
Danach gehörte die Manege Marcel Epper, der nach 14 Jahren als Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Frauenfeld nicht mehr zur Wahl antritt. Nichtsdestotrotz fühle er sich sehr gut, betonte der 63-Jährige im Gespräch mit Miriam Rickli: Einerseits freue er sich, mehr Zeit für die Familie zu haben. Seine Frau Lilian habe ihm stets den Rücken freigehalten und sei schlicht «die Beste». Andererseits sei er dankbar, die Genossenschaft in den letzten Jahren zusammen mit den Verwaltungsratskolleginnen und -kollegen, der Bankleitung und den Mitarbeitenden erfolgreich weiterentwickelt zu haben. «Ich trete mit der Gewissheit zurück, dass die Bank auch in Zukunft gut funktioniert.» Marcel Epper präsentierte sogleich seinen designierten Nachfolger Jörg Engeler. Den Betriebsökonomen und Immobilienfachmann aus Frauenfeld schlägt der Verwaltungsrat im Rahmen der schriftlichen Urabstimmung zur Wahl vor. «Ich wünsche mir, dass die Bank mindestens so erfolgreich weitermacht wie bis jetzt. Und dass sie ihren Prinzipien treu bleibt – also der Kundennähe, dem fairen Banking und der gelebten Solidarität», betonte Epper abschliessend. Jörg Engeler liess daran keinen Zweifel: Das Genossenschaftsmodell, die Regionalität und das Verantwortungsbewusstsein seien tief in ihm verankert. Als leidenschaftlicher Leichtathlet trage er zudem ein Sportlerherz in sich: «Ich freue mich darauf, die Raiffeisenbank Frauenfeld in einem herausforderungsreichen Umfeld fit zu halten.»
Weltrekord folgt auf Olympia-Gruss
Seine Fitness hatte Franjo von Allmen an den vergangenen Olympischen Spielen eindrücklich unter Beweis gestellt. Der Skifahrer war mit drei Goldmedaillen zurückgekehrt. Bei den Frauenfelder Raiffeisen-Mitgliedern bedankte er sich per Videobotschaft für das Sponsoring-Engagement, das die sportlichen Höhenflüge des Skiteams überhaupt erst möglich machten. Für einen Weltrekord sorgten im Anschluss die Künstlerinnen und Künstler des Circus Knie: Zehn Motorräder fuhren gleichzeitig durch den sich öffnenden und wieder schliessenden «Globe of Speed» – eine riesige Stahlkugel in Netzkonstruktion. Die junge Generation der Knie-Familie stellte derweil ihre Pferdeflüster-Qualitäten unter Beweis. Der musikalische Clown Matute und der humorvolle Bauchredner Willer Nicolodi gingen auf Tuchfühlung mit dem Publikum, während die waghalsigen Akrobatik- und die verblüffenden Zauberei- Auftritte für Staunen sorgten. Zum Abschluss erlebten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter die letzte «Weltpremiere»: Erstmals betrat ein Appenzeller «Trachten- Pärchen» die Zirkusmanege. Miriam Rickli und Reto Inauen kündigten standesgemäss an, dass sich die Mitglieder im nächsten Jahr auf zwei Appenzeller Abende freuen dürfen.