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- Medienmitteilung
Fitch erhöht das Rating von Raiffeisen auf AA-
- Rating-Agentur passt Rating-Methodik an
- Erhöhung des Issuer Credit Default Rating von Raiffeisen auf AA- (bisher: A+), stabiler Ausblick bestätigt
St.Gallen, 12. Mai 2026. Die Rating-Agentur Fitch erhöht ihr Rating für Raiffeisen und setzt das Long Term Issuer Default Rating der Bank von bisher «A+» auf neu «AA-». Das Short-Term Issuer Default Rating erhöht sich von «F1» auf «F1+». Massgeblich hierfür war eine Überarbeitung der Rating-Methodik, durch die die Kapitalausstattung von Banken differenzierter im Hinblick auf mögliche Stress- und Krisenszenarien bewertet wird. Darüber hinaus umfasst die angepasste Rating-Methodik eine veränderte Gewichtung der Kapitalpuffer von Bail-in-Instrumenten, wodurch das Rating von Raiffeisen Bail-in-Anleihen neu bei «A» liegt (bisher «A+»). Die übrigen Ratings bleiben unverändert. Den Ausblick beurteilt die Agentur unverändert mit «stabil».
Mit dieser Rating-Einschätzung anerkennt Fitch die deutliche Übererfüllung der regulatorischen Anforderungen an die Total Loss Absorbing Capacity (TLAC). Mit dieser sehr guten Einstufung im hohen Investment Grad Bereich gehört Raiffeisen zu den am besten bewerteten Banken weltweit.
Stabil und sicher
Raiffeisen hat 2025 mit einem Gewinn von 1,1 Milliarden Franken ein gutes Ergebnis erzielt und ihre Marktstellung weiter ausgebaut. Durch ihre hervorragende Kapitalisierung erfüllt Raiffeisen die vollständigen Kapitalanforderungen für systemrelevante Banken deutlich (TLAC-Quote per 31. Dezember 2025: 27,5 Prozent). Auch die Liquiditätssituation der Gruppe bleibt robust. Die kurzfristige Liquiditätsquote liegt mit 163 Prozent deutlich über dem regulatorischen Minimum von 100 Prozent. Die langfristige Refinanzierungsquote (Net Stable Funding Ratio) liegt mit 131 Prozent weiterhin auf hohem Niveau und unterstreicht die stabile und nachhaltige Refinanzierung der Ausleihungen der Raiffeisen Gruppe. Raiffeisen publiziert das Halbjahresergebnis am 26. August 2026.