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Anlegen versus Sparen – ein beträchtlicher Unterschied
Mit der jüngsten Leitzinssenkung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) auf null Prozent sind auch die Zinsen auf dem Sparkonto bei vielen Banken weiter gesunken. Sparerinnen und Sparer bekommen kaum noch etwas für ihr Geld. Viele trösten sich mit dem Gedanken, dass ihr Geld nicht weniger wird. Diese Überlegung könnte sich jedoch als Trugschluss erweisen, wie ein Blick in die Vergangenheit beweist.
Ein Café Crème kostete 2004 in der Schweiz durchschnittlich 3,75 Franken. Heute kostet die Tasse durchschnittlich 4,60 Franken. Dies entspricht einem Anstieg von über 20 Prozent. Was bedeutet das für das Sparguthaben auf einem Bankkonto? Ohne nennenswerte Zinserträge bleibt das Geld zwar erhalten, es lässt sich damit jedoch Jahr für Jahr weniger kaufen.

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Inflation lässt Sparguthaben schwinden
Gerade wer langfristige Ziele verfolgt, muss auch die Geldentwertung – die Inflation – in seine Planung mit einbeziehen. Im vergangenen Jahr haben sich die Preise in der Schweiz um rund 1,1 Prozent erhöht, woraufhin die Inflation in den letzten Monaten wieder etwas zurückgekommen ist. Für 2025 erwartet uns eine Teuerungsrate von 0,2 Prozent. Dabei handelt es sich um einen historisch sehr niedrigen Wert, der künftig wieder ansteigen dürfte. Die Folge: Das Guthaben auf dem Sparkonto ist in Franken ausgedrückt zwar noch immer gleich hoch, verliert aber entsprechend an Wert. Damit wird auch klar, dass – ohne zusätzliche Erträge – Wünsche in weite Ferne rücken. Oder aber der Sparbetrag müsste derart erhöht werden, dass der heutige Lebensstandard nicht mehr beibehalten werden kann.
Was also tun? Hier bietet die Vergangenheit Erfahrungswerte: Die Weltbörsen erwirtschaften über die Jahre anschauliche Renditen auf dem Anlagekapital. Betrachtet man ein einfaches Beispielportfolio bestehend aus 50 Prozent Schweizer Aktien (Swiss Performance Index) und 50 Prozent Schweizer Obligationen (Swiss Bond Index AAA-BBB), so hätte dieses beispielsweise von Anfang 2015 bis Ende Juli 2025 eine durchschnittliche Jahresrendite von 3,6 Prozent erzielt. Trotz diversen Krisen und Auf- und Abwärtsbewegungen erreicht investiertes Kapital eine deutlich höhere Rendite als Sparguthaben. Hätte man Anfang 2015 10‘000 Franken in dieses einfache Beispielportfolio investiert, würde man heute knapp 14’600 Franken besitzen. Auf einem einfachen Sparkonto parkiert hätte lediglich ein Zinsertrag von 150 Franken resultiert.
Wer nicht anlegt, vermeidet Risiken – und vergibt Chancen
Anlegen schnitt im Vergleich zum Sparen langfristig stets besser ab. Dabei sind jedoch gerade kurzfristig grössere Wertschwankungen in Kauf zu nehmen. Diese vorübergehenden Ausschläge halten viele Menschen davon ab, ihr Geld in Wertpapiere zu investieren. Was einerseits verständlich ist, aber auf lange Sicht Chancen ungenutzt verstreichen lässt. Denn eins ist sicher: Wer nicht anlegt, vermeidet zwar Risiken, aber verzichtet auch auf Gewinne, die eine Anlage mit sich bringen kann.
Auch erfahrene Anleger lassen sich beraten
Natürlich braucht es einiges an Wissen, um eine passende Anlage auszuwählen. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass gerade auch erfahrene Anlegerinnen und Anleger sich dabei gerne auf Expertinnen und Experten abstützen. Unsere Anlageexperten behalten die Finanzmärkte stets im Auge und beraten die Kundinnen und Kunden mit ihren Einschätzungen und ihrer Expertise. Anlageentscheidungen werden entweder von den Kundinnen und Kunden selbst getroffen oder, im Rahmen einer Vermögensverwaltung oder eines Strategiefonds, an die Investment-Experten delegiert.
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