News
Halbjahresergebnis 2020 - Geschäftsgang trotzt Corona-Krise
In einem anspruchsvollen Umfeld geprägt von der Corona-Krise konnte sich die Bank besser als erwartet behaupten. Ich bin daher sehr erfreut, Sie über ein gutes erstes Semester informieren zu dürfen.
Die Bilanzsumme stieg auf CHF 1‘028.9 Mio. (+ 2.6 %). Die Kundengelder nahmen zu (+ 1.9 %), was hohes Vertrauen ausdrückt. Dagegen stagnierten die Kundenausleihungen (+ 0.6 %).
Trotz des anhaltenden Negativzinsumfelds blieb der Brutto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau stabil. Die Schwankungen an den Börsen führten zu einer regen Handelstätigkeit der Kunden, was den Erfolg aus dem Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft positiv beeinflusste (+ 17.5 %).
Der Geschäftsaufwand sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um gut CHF 232’000 oder 6.4 %. Für den Rückgang ist insbesondere der Wegfall der letztjährigen einmaligen Fusionskosten verantwortlich. Ein stagnierender Ertrag im Kreditgeschäft, ein erfreuliches Wachstum im Kommissionsgeschäft und ein geringerer Geschäftsaufwand liessen den Bruttogewinn um CHF 369’000 auf CHF 3.3 Mio. steigen.
Dank des anhaltend guten Geschäftsgangs darf sich die Bank über eine solide Kapitalbasis freuen. Die Eigenmittel nahmen um CHF 2.9 Mio. zu, so dass sich die Gesamtkapitalquote auf überdurchschnittliche 22.3 % verbesserte.
Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir ein anhaltend schwieriges Umfeld, was den Geschäftsgang je nach Entwicklung in die eine oder andere Richtung lenken könnte. Die Bank ist aber gut aufgestellt, so dass wir trotz allem von einem guten Jahresendergebnis ausgehen.
Antonio Donno
Mitglied der Bankleitung
Leiter Services