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Halbjahresergebnis 2021
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Dem anhaltend schwierigen Zinsumfeld stand im ersten Semester eine freundliche Anlegerstimmung gegenüber, so dass ich über ein sehr positives Halbjahresergebnis berichten darf. Allerdings erweist sich der hohe Zufluss an Kundengeldern immer mehr als Herausforderung.
Die Bilanzsumme stieg auf CHF 1’084 Mio. (+ 2.5 %). Der Zufluss an Kundengeldern von CHF 19.6 Mio. hat das Wachstum hauptsächlich getrieben. Die Ausleihungen mit CHF 4.1 Mio. steuerten einen kleineren Teil bei.
Das Tiefzinsumfeld und der intensive Wettbewerb im Hypothekargeschäft liessen die Zinsmargen weiter sinken. Der tiefere Zinsaufwand vermochte den Rückgang im Zinsertrag nicht aufzufangen. So ging der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5.7 % zurück.
Die günstigen Marktbedingungen an den Aktienmärkten und die insgesamt freundliche Anlegerstimmung beeinflussten den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft positiv (+12.6 %). Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich auf das Vor-Pandemie-Niveau (+14.0 %).
Der Geschäftsaufwand stieg um CHF 28’000 oder 0.8 %. Insgesamt liegt der Bruttogewinn von CHF 3.25 Mio. um CHF 78’000 unter der Vorjahresperiode, weshalb wir einen etwas tieferen Halbjahresgewinn ausweisen.
Die Bank erfreut sich dank eines weiterhin gesunden Kreditportfolios und des erfreulichen Geschäftsgangs einer soliden Kapitalbasis. Die Gesamtkapitalquote beträgt sehr gute 22.6 %.
Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir ein herausforderndes Zinsumfeld. Aufgrund des Verhaltens anderer Mitbewerber rechnen wir mit einem weiter steigenden Zufluss an Kundengeldern, was die Einführung gezielter Massnahmen nötig machen wird.
Den ausführlichen Bericht zum Halbjahresbericht 2021 finden Sie hier.

Antonio Donno
Mitglied der Bankleitung
Leiter Services