Geschäftsberichte

Geschäftsjahr 2017

Drucken

Gesunde Entwicklung im Kerngeschäft

Die Raiffeisenbank Gürbe setzte im Geschäftsjahr 2017 das Wachstum im Kundeneinlagegeschäft auf hohem Niveau fort. Der Jahresgewinn sank aufgrund der tieferen Zinsmarge und verhaltenen Aktivwachstums um -7,1 Prozent auf 815‘631 Franken.

Stagnierendes Hypothekargeschäft
Die Raiffeisenbank ist gut aufgestellt: Das Kerngeschäft der Genossenschaft entwickelte sich 2017 zwar mit -0,2 Prozent auf 564,7 Millionen Franken leicht negativ, trotzdem behauptete die Raiffeisenbank ihre starke Position im Hypothekargeschäft. Dank sorgfältiger Risikoprüfung wurde die hohe Qualität des Hypothekarportfolios aufrechterhalten. Es mussten keine Wertberichtigungen für Ausfallrisiken gebildet werden. 

Zufluss an Kundeneinlagen
Das Wachstum der Kundeneinlagen entwickelte sich sehr erfreulich. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 3,8 Prozent auf 546,1 Millionen Franken. Dies widerspiegelt das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Raiffeisenbank Gürbe.

Unsere Erträge
Das Zinsengeschäft bleibt die wichtigste Ertragsquelle der Raiffeisenbank. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft sank um -3,6 Prozent auf 6,96 Millionen Franken. Nach Berücksichtigung von Wertberichtigungen und Verlusten erreichte der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft 7,05 Millionen Franken. Damit trug er 83,8 Prozent zum Geschäftsertrag bei. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich sehr gut und stieg 2017 um 25,2 Prozent auf 800‘220 Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft lag mit 394‘778 Franken (+4,4 Prozent) höher als im Vorjahr.

Kosten im Griff
Der Geschäftsaufwand ist 2017 leicht gesunken. Zwar trug unter anderem die generelle Erneuerung der IT-Infrastruktur zu einem Anstieg des Sachaufwands um 7,2 Prozent bei. Andererseits sank der Personalaufwand um -9,3 Prozent. Die Cost-Income-Ratio liegt mit 59,7 Prozent weiterhin auf gutem Niveau.

Erfreuliches Jahresergebnis
Dank der insgesamt positiven Ertragslage weist die Raiffeisenbank einen Jahresgewinn von 815‘631 Franken (-7,1 Prozent) aus. Davon werden 760‘853 Franken dem Eigenkapital zugewiesen. Unter Berücksichtigung des tiefen Marktzinsniveaus beantragt der Verwaltungsrat eine Verzinsung der Anteilscheine von unverändert 3,0 Prozent.

Geschäftsbericht 2017 (PDF, 672.6KB)