Unternehmenswachstum

Firmenleasing bei Friderici Spécial SA

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Ein Autokran lässt sich vielseitig einsetzen, etwa beim Brückenbau, bei der Installation von Solarpaneelen oder beim Rückschnitt hoher Bäume. Wer in der Transportbranche konkurrenzfähig bleiben will, muss solche mobilen Krane im Fahrzeugpark haben ‒ davon sind Jean-Paul und Clement Friderici überzeugt. Die Waadtländer Unternehmer haben kürzlich ein weiteres Modell angeschafft ‒ und dieses mit einem Investitionsgüter-Leasingvertrag finanziert.

 

Jean-Paul Friderici, CEO von Friderici Spécial SA

Jean-Paul Friderici, CEO von Friderici Spécial SA: «Wir müssen uns ständig weiterentwickeln und dem Kunden innovative Lösungen für sein Problem bieten. Innovation heisst für uns, dass wir Wege finden, das Unmögliche möglich zu machen».

Über Friderici Spécial SA

Das Waadtländer Unternehmen wird immer dann angefragt, wenn es um den Bau von Brücken, den Transport von grossen Industrieanlagen, die Montage von Fertigungsstrassen oder das Heben von schweren Lasten geht. Seit über 100 Jahren ist das Unternehmen im Transportgewerbe tätig. In den Anfangszeiten hatten sie noch Pferdefuhrwerke, ab 1946 führten sie internationale Transporte durch, 1961 stiegen sie in die Hebetechnik ein. Heute sind sie auf den Transport, das Heben von Lasten und die Lagerlogistik spezialisiert.

«Wir müssen uns ständig weiterentwickeln und dem Kunden innovative Lösungen für sein Problem bieten. Innovation heisst für uns, dass wir Wege finden, das Unmögliche möglich zu machen», erklärt CEO Jean-Paul Friderici, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder André in vierter Generation führt. Deren drei Söhne Clément, Stéphane und Blaise arbeiten ebenfalls am Erfolg des Familienunternehmens mit.

 

Windräder, Solarflugzeuge und Brücken

«Immer wieder werden spannende Projekte an uns herangetragen. Mich reizt es, knifflige Aufgaben zu lösen, die viel Spezialwissen erfordern», erzählt Jean-Paul Friderici. So hat sein Unternehmen bereits unzählige Brücken mitgebaut, das Flugzeug Solar Impulse transportiert und Kräne an die unzugänglichsten Orte der Schweiz gebracht.

Eines der anspruchsvollsten Vorhaben der letzten Jahre sei laut Friderici der Transport der 55 Meter langen Rotorblätter für eine neue Windkraftanlage im Jura gewesen. Das schwierigste Stück sei die kurvige Strasse von La-Chaux-de-Fonds auf den Mont-Crosin gewesen. «Wir mussten den Transport bei Tageslicht machen, weil es in den engen Kurven oft um Millimeter ging. Als wir die Dörfer La Ferrière und Les Breuleux durchquerten, hat das halbe Dorf zugeschaut. Und den letzten Kilometer musste unser Fahrer sogar im Rückwärtsgang zurücklegen». Um solche Aufträge durchführen zu können, braucht es eine Vielzahl an Spezialgeräten.

 

Konkurrenzfähigkeit durch mobile Autokräne

Konkurrenzfähigkeit durch mobile Autokräne

Dem Patron bereiten die hohen Kosten für die Investitionen in den Fuhrpark manchmal Sorgen. Wer in der Transportbranche konkurrenzfähig bleiben will, muss beispielsweise mobile Kräne anbieten können. Der CEO erzählt: «Erst kürzlich haben wir ein weiteres Kranmodell angeschafft. Der Kauf solcher Anlagen würde unsere Liquidität stark beanspruchen. Wir haben uns deshalb für die Finanzierung über Leasing entschieden.»

Bei der Finanzierung des neuen Krans hat die Friderici Spécial SA verschiedene Finanzierungsformen und Partner geprüft. «Das Investitionsgüterleasing von Raiffeisen stellte sich als die attraktivste Variante heraus.» Der Leasing-Vertrag für den Kran lief über 48 Monate. Für Friderici war das eindeutig ein Plus: «Als mittleres Unternehmen können wir dank Leasing realistisch budgetieren, unnötige Risiken vermeiden und uns dem nachhaltigen Wachstum widmen.» Die Friderici Spécial SA hat sich nach der Laufzeit entschieden, den Kran zu einem günstigen Restwert zu kaufen. Das ist für beide Parteien ideal, denn so wird der Kran sinnvoll weiter genutzt und Friderici Spécial SA kann noch viele Jahre von der Investition profitieren.

 

Maschinen-Leasing ist salonfähig geworden

Sehr beliebt ist Leasing im Bereich der Transportmittel, Bau-, Werkzeug-, Holz- und Kunststoffbearbeitungsmaschinen. Leasing ist längst salonfähig geworden. «Früher war es fast verpönt, „fremdes“ Geld anzunehmen. Man wollte immer alles aus Eigenmitteln finanzieren, um nicht abhängig zu sein», erinnert sich Jean-Paul Friderici. Viele hätten noch die Teenager im Kopf, die ein viel zu teures Auto leasen und sich damit bereits in jungen Jahren verschulden.

Die Vorteile des Leasings liegen für Jean-Paul Friderici auf der Hand: Die liquiden Mittel werden nicht in Anlagen gebunden, sondern können für das Tagesgeschäft oder neue Geschäftsideen eingesetzt werden. Auch buchhalterisch ist Leasing attraktiv: Das Unternehmen ist während der Laufzeit eines Leasingvertrags nicht Eigentümer. Die monatlichen Aufwendungen für das Investitionsgut können als Aufwand in der Erfolgsrechnung verbucht und die Verbindlichkeit per Bilanzstichtag im Anhang ausgewiesen werden.