Inside Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Arianne Moser - Verwaltungsratspräsidentin

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Arianne Moser bei der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Arianne Moser amtet seit 2018 im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Im 2021 wurde sie von den Genossenschafterinnen und Genossenschafter zur Verwaltungsratspräsidentin gewählt.

Arianne Moser ganz privat

Arianne Moser, geboren 1965, ist in Wettswil ZH und Urdorf ZH aufgewachsen und wohnt zusammen mit ihrem Mann Andreas und den drei erwachsenen Kindern Rachel, Lucia und Andri in Bonstetten ZH. Ihre Freizeit verbringt sie mit Fechten, Velofahren, Skifahren, Langlaufen oder mit Lesen.

Arianne Moser, die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis haben Sie zur ersten Verwaltungsratspräsidentin in der Geschichte der Bank gewählt. Wie haben Sie sich eingelebt?

Soweit gut, vielen Dank für die Nachfrage. Gerne hätte ich mich bei allen MitarbeiterInnen persönlich vorgestellt. Aber mit den geltenden Corona-Massnahen war dies leider nicht möglich. Ich habe den Eindruck, wir sind ein gutes Team. Die beiden neugewählten VR-Mitglieder, Sonja Amport und Reto Schoch, bringen sich gut ein. Der Austausch mit der Bankleitung ist offen, was mir wichtig ist. Kritische Fragen werden gestellt und dennoch herrscht eine konstruktive und gute Stimmung untereinander. So darf es weitergehen.

Arianne Moser, Verwaltungsratspräsidentin
Fechten ist Arianne Mosers grosse Leidenschaft. Sie bestreitet auch internationale Wettkämpfe.

Sie sind eine engagierte Frau: Sie sind Mitinhaberin einer GmbH, Sie wirken in mehreren schweizerischen Unternehmen als Verwaltungsrätin und engagieren sich politisch im Gemeinde- und Kantonsrat. Was hat Sie dazu bewogen, das Präsidium der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis zu übernehmen?

Primär natürlich der Rücktritt und die entsprechende Anfrage von Franz Hagenbuch. Mir als Person ist Nachhaltigkeit wichtig, in allen ihren drei Dimensionen: sozial, wirtschaftlich und was unsere Lebensgrundlagen betreffen. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis als Genossenschaftsbank verkörpert diese Werte seit mehr als 100 Jahren. Viele Menschen stehen füreinander ein, um sich gegenseitig Lebensträume und Lebensgrundlagen zu ermöglichen; zu wettbewerbskonformen Bedingungen, mit einer langfristigen Perspektive.

Seit mehr als einem Jahr sind wir mitten in einer Pandemie. Die Übernahme des Präsidiums hat somit in einem nicht ganz einfachen Umfeld stattgefunden. Welchen Einfluss hatte COVID-19 auf die Bankenwelt und speziell auf die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis?

Kurzfristig hat die Krise den Effekt, dass die Menschen mehr Spargeld auf die Bank bringen, was unsere Rechnung positiv beeinflusst. Glücklicherweise scheint sich die Wirtschaft, und damit die einzelnen Unternehmen, schneller zu erholen als zu hoffen war, was auch äusserst erfreulich ist. Homeoffice wird einen anderen Stellenwert behalten als vor der Pandemie. Unsere Raiffeisenbank hat deshalb auch die Anstellungsbedingungen bereits entsprechend angepasst. Unsere Kunden sind digital während der Pandemie deutlich versierter geworden. Das wird ihr künftiges Verhalten verändern. Darauf müssen wir uns einstellen.

Wie geht es weiter mit der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis? Und wo sehen Sie «unsere» Bank in 10 Jahren?

«Never change a winning team». Entsprechend sehe ich keinen akuten Veränderungsbedarf. Bis in 10 Jahren möchte ich, dass wir in der Rundumberatung zu Finanzthemen, wie z.B. Altersvorsorge oder Firmenkunden, stärker werden. Zudem würde ich mir wünschen, dass die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis in den Säuliämtler Gemeinden ausserhalb Affoltern noch stärker verankert werden kann.

Arianne mit ihrer Familie.
Arianne Moser mit ihrer Familie

Sie sind verheiratet und haben drei erwachsene Kinder. Wie bringen Sie Arbeit und Familie unter einen Hut?

Als die Kinder klein waren, habe ich beruflich stark reduziert. Nun wo sie gross sind, sind wir eine WG, in der alle ihre Beiträge leisten. Ja, ich habe viel Arbeit. Aber ich kann diese zu erheblichen Teilen auch selber einteilen. Diese Flexibilität ermöglicht vieles.

Frau Moser, haben Sie überhaupt Zeit für Hobbies? Wenn ja, was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Sport treiben, Freunde treffen oder mit einem Buch faul auf dem Sofa liegen. Mein grosses Hobby ist das Fechten. Da bestreite ich regelmässig auch internationale Wettkämpfe. Wie wir alle freue ich mich darauf, wenn sich die Verhältnisse dafür wieder normalisieren.

Arianne Moser auf einer Radtour
Mit dem Rad möchte sie noch bis zur Mündung am Schwarzen Meer fahren.

Wohin würden Sie gerne noch reisen?

Sicher möchten Andreas und ich unsere Radfahrt entlang der Donau, die uns in zwei Jahren nun bis Belgrad gebracht hat, noch bis zur Mündung am Schwarzen Meer weiterführen. Und gerne würde ich wieder einmal einen Schnorcheltripp an ein noch lebendes Korallenriff machen. Aber am allermeisten verbringen wir unsere Ferien in den Schweizer Bergen.