Geschäftsberichte

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Gutes Jahresergebnis – hohes Kundenvertrauen, starkes Kerngeschäft

Das Kerngeschäft der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis entwickelte sich im Jahr 2021 sehr gut. Die Bank konnte das Kundengeschäft ausbauen. Die Kundeneinlagen haben markant zugenommen und das Hypothekarvolumen ist ebenfalls stark angestiegen. Die Raiffeisenbank ist gut aufgestellt und mit einem Jahresgewinn von 1,45 Millionen Franken übertrifft sie den Vorjahresgewinn um 12,0 Prozent.

Dank des hohen Vertrauens ihrer Kundinnen und Kunden konnte die Raiffeisenbank ihre starke Position im Kundengeschäft weiter ausbauen. Die Kundeneinlagen haben im Berichtsjahr um 8,1 Prozent auf 1,06 Milliarden Franken zuge­nommen. Die Refinanzierung der Ausleihungen über Kun­deneinlagen erreichte mit 101,9 Prozent einen sehr hohen Stand. Ebenfalls deutlich angestiegen sind die Depotvermö­gen. Per 31. Dezember 2021 beträgt der Depotbestand 221,0 Millionen Franken (Vorjahr: 181,2 Millionen Franken).

Positive Ertragsentwicklung
Die Ertragspositionen entwickelten sich im vergangenen Geschäftsjahr positiv. Der Geschäftsertrag ist dank des hohen Geschäftsvolumens um 7,1 Prozent auf 12,87 Millionen Franken (Vorjahr 12,01 Millionen Franken) gestiegen. Der Optimismus betreffend die wirtschaftliche Erholung sowie das Vertrauen in unsere Anlagekompetenz führten zu höheren Transaktions­volumen der Anlegerinnen und Anleger. Auf dieser Stärke möchte Raiffeisen aufbauen und das Geschäftsfeld Vorsorgen und Anlegen entlang der Strategie «Raiffeisen 2025» weiter­entwickeln. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleis­tungsgeschäft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert und hat im Berichtsjahr um 29,0 Prozent auf 1,84 Millionen Franken zugenommen. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsenge­schäft konnte mit 10,26 Millionen Franken (Vorjahr: 10,19 Millionen Franken) gehalten werden. Der Handelserfolg fiel mit 0,53 Millionen Franken etwas höher aus als im Vorjahr (0,47 Millionen Franken).

Die Entwicklungen auf der Aufwandseite sind ebenfalls er­freulich. Der Geschäftsaufwand ist im Berichtsjahr mit 7,53 Millionen Franken um 1,2 Prozent leicht tiefer ausgefallen als im Vorjahr. Während der Personalaufwand um 0,4 Prozent gesunken ist, konnte der Sachaufwand um 3,0 Prozent ge­senkt werden. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 62,2 Prozent auf 58,8 Prozent und liegt damit im Branchenvergleich auf einem guten Niveau. Die planmässigen Abschreibungen auf Sachanlagen belaufen sich auf 0,64 Millionen Franken. Somit konnte dank der Re­duktion der Kosten (-1,2 Prozent) ein Geschäftserfolg von 4,86 Millionen Franken (Vorjahr: 3,78 Millionen Franken) verbucht werden.

Hypothekarvolumen weiter angestiegen
Die Raiffeisenbank konnte ihren Marktanteil im Hypothekar­geschäft weiter festigen und das Hypothekarvolumen um 7,0 Prozent auf 1,02 Milliarden Franken steigern. Die übrigen Forderungen gegenüber Kunden sind um 5,3 Millionen Fran­ken auf 17,1 Millionen Franken gesunken. Darin enthalten sind auch die Covid-19-Kredite an lokale Unternehmen, die im Vorjahr im Rahmen des Garantieprogramms des Bundes ausbezahlt wurden. Teilweise sind diese Covid-19-Kredite inzwischen bereits zurückbezahlt worden. Dank ihrer umsich­tigen Kreditpolitik sowie des sich relativ rasch erholenden wirtschaftlichen Umfelds bestand bei der Raiffeisenbank bis zum Jahresende kein erhöhter Wertberichtigungsbedarf.

Das FINMA-Rundschreiben 2020/1 verlangt neu von Banken, dass bereits vor dem Eintreten eines möglichen Kreditausfalls eine zusätzliche Risikovorsorge für nicht gefährdete Forderun­gen gebildet wird. Die Höhe dieser zusätzlichen Risikovorsor­ge ergibt sich aufgrund des potenziellen Ausfallrisikos der nicht gefährdeten Kreditpositionen. Die neu benötigten Wertberichtigungen und Rückstellungen für latente Ausfallrisiken wurden bei der Raiffeisenbank vollständig mit einer erfolgs­unwirksamen Umbuchung aus den Rückstellungen per 1. Ja­nuar 2021 gebildet. Am Jahresende betrug der Bestand der Wertberichtigungen und Rückstellungen für latente Ausfall­risiken 2,56 Millionen Franken.

Stabile und sichere Kapitalbasis
Insgesamt weist die Raiffeisenbank für das Geschäftsjahr 2021 einen Jahresgewinn von 1,45 Millionen Franken aus. Dies entspricht einer Zunahme von 12,0 Prozent oder 0,16 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr. Mit dem erwirt­schafteten Gewinn stärkt die Raiffeisenbank ihre stabile Eigenkapitalbasis erneut und ist auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt.