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Generalversammlung 2017

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Generalversammlung 2017

Federico Hürsch, Christine Honegger, Magnus Küng

Gute Zahlen der Raiffeisen und ein erster Preisträger

Baden. Die Raiffeisenbank Lägern-Baregg präsentiert an der GV gute Zahlen und mit Sandro Sozzi den ersten Preisgewinner. 

2014 war ein Rekordjahr für die Raiffeisenbank Lägern-Baregg. An diese Traummarke ist im Moment nicht zu denken. Aber an der Generalversammlung im Trafo Baden konnte die Raiffeisenbank auch für das abgelaufene Jahr gute Zahlen präsentieren. Und mit Sandro Sozzi aus Wettingen den ersten Preisgewinner für Projekte in der Region.

Alexander Wagner

 

Bankleiter Federico Hürsch konnte im fast restlos gefüllten Trafosaal in Baden erneut gute Zahlen der Raiffeisenbank Lägern-Baregg präsentieren. Der Geschäftsertrag betrug 20,6 Millionen Franken und lag knapp zwei Prozent unter dem Vorjahr. Vom Geschäftserfolg von 9,5 Millionen Franken flossen 6,7 Millionen Franken in die freien Reserven und 1.2 Millionen Franken wurde an Steuern bezahlt. «Es ist ein Abschluss auf den wir im aktuellen Umfeld stolz sein können», erklärt Hürsch, der bald ein Vierteljahrhundert die Bank leitet.

Die starken Zahlen freuen den Vorsitzenden der Bankleitung mindestens ebenso wie das neue Projekt der Bank, welches vor einem Jahr vorgestellt wurde. Die Raiffeisenbank hat sich entschlossen, das Programm für die Generalversammlung etwas zu verknappen und dieses Geld für gemeinnützige oder ökologische Projekte einzusetzen. Die Raiffeisenbank Lägern-Baregg ist einzigartig mit einem solchen Projekt. Alle Genossenschafter der Raiffeisenbank hatten die Möglichkeit ein Projekt einreichen.

 

Tierkontakte in sozialen Institutionen

Sabine Hurni vom Verwaltungsrat präsentierte mit Sandro Sozzi aus Wettingen den ersten Gewinner. Der Umweltingenieur setzt die Idee seiner Eltern fort, die mit ihren Tieren soziale Institutionen besuchen. Es geht darum, Menschen den Zugang zu Tieren zu ermöglichen, die sich kein eigenes Haustier halten können oder dürfen, weil sie in beispielsweise in einem Behinderten- oder Altersheim leben. Und wie stark und emotional diese Menschen auf die Tiere reagieren ist hinlänglich bekannt und Sozzi untermalt dies mit nur einem Beispiel eindrücklich: So gab es Menschen, die im Heim seit Jahren nicht mehr redeten, mit den Tieren jedoch sofort zu kommunizieren begannen.

Der 37jährige will die maximal 50'000 Franken der Raiffeisenbank nutzen, um die Prozesse zu verbessern und auch Werbung zu machen indem er mit seinen Kleintieren in möglichst viele soziale Einrichtungen oder auch Kindertagesstätten geht und die Institutionen sozusagen eine Schnupperstunde – für die Tiere im wahrsten Sinne des Wortes – erleben dürfen. Im weiteren geht es sicherlich auch darum, weitere Personen für die Therapien als auch die Tiere selbst auszubilden.

 

Generationenwechsel zeichnet sich ab

Bei der Raiffeisenbank Lägern-Baregg ist eine kompetente und stets auf den Fokus des Kunden orientierte Belegschaft mit 55 Mitarbeitenden und drei Lehrlingen am Werk. Entgegen dem Slogan aus dem Sport, dass man ein erfolgreiches Team niemals wechseln soll, zeichnet sich ein regelrechter Schnitt ab: Mit Mariann Meier, Ester Benz, Roland Wirz und Karl Gruber gehen gleich vier langjährige und erfahrene Mitarbeiter Mitte Jahr in Pension. Doch damit noch nicht genug: Auch das Führungsduo wird 2018 die letzte GV durchführen: Bankleiter Federico Hürsch wird das Vierteljahrhundert noch voll machen und sich dann in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Und auch Magnus Küng, der Präsident des Verwaltungsrates, sucht nach 18 Jahren einen Nachfolger. Doch die Wechsel sind seit längerem bekannt und die Suche nach geeignetem Personal und Führungskräften bereits in die Wege geleitet. Die Kunden der Raiffeisenbank Lägern-Baregg können sich weiterhin auf ein kompetentes Beratungsteam verlassen und auch die Bank selber ist für die Zukunft gerüstet. Eine Zukunft in der Region, die sie mit den unterstützten Projekten, wie jenes von Sandro Sozzi, in den nächsten Jahren auch noch selber aktiver mitgestalten will.

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