Interviews mit Mitarbeitenden

Madeleine Schürch - Mitarbeiterin Frontsupport

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Madeleine Schürch ist 21 Jahre alt und hat bereits die Lehre bei der damaligen Raiffeisenbank Oberbaselbiet absolviert. Zum Ende von Frau Schürchs Lehrzeit haben die Raiffeisenbank Liestal und die Raiffeisenbank Oberbaselbiet zur Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet fusioniert. Madeleine Schürch hat dann angefangen, als Kundenberaterin zu arbeiten.

Vor rund sechs Monaten hat Frau Schürch in die neugegründete Abteilung „Privatkunden-Frontsupport“ gewechselt. Mittlerweile arbeitet Sie rund 60% im Privatkunden-Frontsupport Team und rund 40% als Kundenberaterin.

Du bist Mitarbeitern im Team Privatkunden-Frontsupport - Kannst du unseren Leser und Leserinnen in kurzen Worten beschreiben, was diese Arbeit beinhaltet?

Wenn jetzt ein Kunde zum Beispiel ein Konto eröffnet, erhält dieser eine Beratung bei einem Kundenberater oder einer Kundenberaterin. Danach leitet der Kundenberater alle Unterlagen an uns weiter und wir übernehmen den gesamten administrativen Aufwand. Grundsätzlich übernehmen wir alle administrativen Aufgaben der Kundenberater, so dass diese sich voll und ganz auf die Beratung der Kunden konzentrieren können. Des Weiteren muss jede Hypothek bei unserer Bank alle 5-10 Jahre überprüft werden. Wir nehmen diese gesamte Überprüfung vor, dazu gehört zum Beispiel die Tragbarkeit oder die Neuschätzung des Objekts.

Du bist zu 40% auch als Kundenberaterin und am Schalter tätig. Was sind die täglichen Herausforderungen in diesem Beruf?

Momentan ist Pierin Vincenz am Schalter oft ein Thema und einige Kunden sind unsicher, ob man uns noch vertrauen kann. Die Herausforderung dabei ist, die Kunden zu beruhigen und die Struktur der Raiffeisenbanken aufzuzeigen. Auch haben wir eine Schaltergebühr von 5 Franken eingeführt. Dies führt bei einigen Kunden ebenfalls auf Unverständnis und hierbei liegt es an mir, dem Kunden zu erklären, wieso dies so eingeführt wurde. Allgemein ist es herausfordernd, auf die unterschiedlichen Kunden einzugehen da jeder Kunde / jede Kundin anders ist.

Wie würdest du einen gelungenen Arbeitstag beschreiben?

Ein gelungener Arbeitstag ist für mich, wenn ich den Kunden zufrieden stellen konnte. Zudem erlebe ich als Kundenberaterin auch immer wieder besondere Begegnungen. Immer wieder erzählen mir Kunden etwas aus Ihrem Privatleben, dieses Vertrauen schätze ich sehr. Im Team Frontsupport ist der Tag für mich gelungen, wenn ich die administrativen Arbeiten der Kundenberater zeitgerecht und korrekt erledigen konnte.

Welche Bedeutung hat für dich die Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet?

Die Raiffeisen hat für mich eine grosse Bedeutung. Mit 15 Jahren habe ich damals die Lehre in der Raiffeisenbank in Gelterkinden angefangen. Ich habe die Arbeitswelt durch die Raiffeisen kennengelernt. Für mich ist die Raiffeisenbank eine tolerante Arbeitsgeberin. So konnte ich zum Beispiel nach der Lehrzeit fünf Monate unbezahlten Urlaub nehmen, was überhaupt kein Problem war. Ich finde die Raiffeisen eine familiäre Bank, dies gefällt mir sehr gut.

Wo siehst du die grössten Herausforderungen in der Bankenbranche?

Als grösste Herausforderung sehe ich sicherlich die Digitalisierung. Nicht für alle Kunden ist es einfach, sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und anzufreunden. Ich sehe eine Herausforderung darin, als Raiffeisen mit der Digitalisierung mitzugehen und gleichzeitig den guten und persönlichen Kontakt zum Kunden zu behalten. Der persönliche Kontakt hat meiner Meinung nach oberste Priorität. Wichtig ist, dass wir Raiffeisen bleiben und der Kunde dies auch weiss.