News

13.02.2020

Frischer Wind und Frauenpower: Die neuen Mitarbeiterinnen im Gespräch

Sie arbeiten in drei verschiedenen Abteilungen, haben einen unterschiedlichen beruflichen Werdegang und ein gemeinsames Ziel: zufriedene Raiffeisen-Kunden. Hier erhalten Sie einen Blick hinter die Kulissen: Lernen Sie unsere neuen Mitarbeitenden kennen.

1.    Wie bist du zur Raiffeisenbank Möhlin gekommen?

Madeleine Schürch: Meine Ausbildung absolvierte ich in der Raiffeisenbank in Gelterkinden. Nach meinem KV-Abschluss 2015 arbeitete ich während fast vier Jahren in verschiedenen Abteilungen weiter und erhielt während dieser Zeit auch die Möglichkeit, zwischendurch auf Reisen zu gehen. Danach begann ich das Studium als Physiotherapeutin. Nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass ein Vollzeitstudium nichts für mich ist. Mir wurde bewusst, dass die Arbeit auf der Bank zu mir passt. Und so habe ich mich bei der Raiffeisenbank Möhlin beworben. Hier erhalte ich die Chance, mich in einem neuen Arbeitsgebiet, der Kreditverarbeitung, einzuarbeiten.

 

Fabienne Jegge: Ich bin eigentlich kein neues Gesicht, sondern eher ein alter Hase bei der Raiffeisenbank Möhlin. Ich habe meine KV-Lehre bereits hier gemacht und 2015 abgeschlossen. Nahtlos begann ich mit dem FH-Studium in Betriebsökonomie in Basel. Ich konnte parallel stets 50% als Assistentin im Bereich Firmenkunden arbeiten und schloss 2019, nach vier anspruchsvollen aber lehrreichen Jahren, das Studium ab. Nach dieser intensiven Zeit entschied ich mich, eine Auszeit zu nehmen und verreiste für drei Monate nach Australien. Im Januar 2020 startete ich in meiner neuen Funktion als Firmenkundenberaterin und freute mich sehr auf diese neue Herausforderung.

 

Johanna Häseli: Ich habe meine KV-Ausbildung im Regionalspital in Rheinfelden gemacht und danach 6 Jahre im Kantonsspital Baden gearbeitet. Während dem berufsbegleitenden Kommunikations-Studium konnte ich einen breiten theoretischen, wie auch praktischen Erfahrungsschatz rund um das Thema Unternehmenskommunikation sammeln. Nach neun Jahren im Gesundheitswesen hatte ich Lust auf einen Branchenwechsel und suchte eine Stelle in einem kleineren Unternehmen, das kürzere Kommunikationswege und auch Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Die Bankenwelt ist noch sehr neu für mich. Aber ich bin froh, diese Herausforderung angenommen zu haben und fühle mich in Möhlin sehr wohl.

  

2.    Wie schaut ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Fabienne Jegge: Ich bin viel in persönlichem Kontakt mit Kunden und bearbeite auch Kundenanfragen per Mail und Telefon. Der grösste Teil meiner Kunden sind KMU's aus dem Fricktal. Ich unterstütze sie bei Fragen zu Finanzierungen, Firmengründungen, Zahlungsverkehr, Mutationen und Kontoeröffnungen und arbeite eng mit unserem Front-Support-Team zusammen. Auch mit meinen beiden Arbeitskollegen findet ein enger Austausch statt.

 

Madeleine Schürch: Ich verarbeite Kreditaufträge, welche wir von den Privat- und Firmenkundenberatern erhalten. Diese sind sehr vielseitig, von einer gewöhnlichen Hypothek bis hin zum Blankokredit für eine Firma. Ich selbst habe viel telefonischen Kontakt mit Kunden, es kann auch vorkommen, dass ich bei einer Baustelle oder Liegenschaft direkt vorbeischaue, um mir einen Einblick zu verschaffen und die aktuellen Baufortschritte fotografisch festzuhalten. Wir stehen in engem Austausch mit den Beratern und sind im Hintergrund für die gesamte Abwicklung eines Kreditgeschäfts verantwortlich, beispielsweise für die fristgerechte Kaufpreiszahlung.

 

Johanna Häseli: In meinen Aufgabenbereich fallen unter anderem das Organisieren von Anlässen, die Publikation von Inhalten auf unseren online-Kanälen und die Bearbeitung von Sponsoring-Themen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass ich kurzfristig in eine andere Geschäftsstelle fahre, oder beim Servieren an einem Anlass aushelfe. Ich mag das breite Aufgabengebiet meiner Tätigkeit und auch die Möglichkeit, trotz meiner Funktion immer wieder im Austausch mit unseren Kunden sein kann. Sei dies an einem Fotoshooting oder bei unseren Kundenanlässen.

 

 

3.    Was denkst du, wie verändert sich dein Beruf in den nächsten Jahren?

Johanna Häseli: Die Bankenwelt wird immer komplexer. Beispielsweise nimmt das Angebot an digitalen und kontaktlosen Zahlungsmitteln stetig zu. Unsere Aufgabe ist es, unseren Kunden die Bedeutung dieser Veränderung möglichst umfassend und verständlich zu erklären und persönliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Ein Vorteil ist dabei sicher das Angebot an Sozialen Medien, das uns ermöglicht, mehr Kunden zu erreichen. Gleichzeitig möchten wir auch zukünftig vermehrt Informationsanlässe im Salmenpark durchführen. Wir sind überzeugt, dass die Vermittlung von Wissen an einem Anlass, der auch Zeit für Fragen bietet, ein wichtiger Teil der externen Kommunikation ist. Persönliche Wissensvermittlung ist oft nachhaltiger als beispielsweise der Versand von Informationsbroschüren. Ein Beispiel dafür ist der Informationsanlass zur QR-Rechnung, den wir dieses Jahr zweimal durchführen. Die Teilnehmer erhalten die wichtigsten Änderungen direkt von der Fachperson vor Ort vermittelt und haben im Anschluss an den Anlass auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

 

Madeleine Schürch: Aufgrund der tiefen Zinsen möchten viele Kunden ein Eigenheim erwerben und es wird schwierig, freies sowie bezahlbares Bauland zu finden. Die Vorgaben seitens Gesetzgeber werden immer strenger, wir müssen uns an viele Regulatorien und Anleitungen halten und dokumentieren unsere Arbeit sehr detailliert. Dabei dürfen wir natürlich den Kunden nicht aus den Augen verlieren. Wir versuchen immer mehr administrative Arbeiten den Kundenberatern abzunehmen, damit sich diese auf den Kunden und dessen Anliegen fokussieren können.

 

Fabienne Jegge: Die fortschreitende Digitalisierung der Bankenbranche wird das Firmenkundengeschäft von Raiffeisen und damit auch meinen Beruf als Firmenkundenberaterin zukünftig verändern. Wir in der Firmenkundenberatung versuchen, die Potenziale der Digitalisierung bestmöglich zu nutzen und unseren Kunden die Bankgeschäfte damit zu vereinfachen. Obwohl die digitalen Kanäle zukünftig sicherlich an Bedeutung gewinnen werden, habe ich das Gefühl, dass unsere Firmenkunden den persönlichen Kontakt nach wie vor sehr schätzen. Daher denke ich, dass persönliche Beratungsgespräche auch in Zukunft das Kernstück meines Berufs sein werden.