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22.11.2018

Mitarbeitende erzählen von ihren Erlebnissen

Mandarinli, Lebkuchen, spanischi Nüssli und Spekulatius! Schokolade mit glänzendem Papier und Kakao.

Glänzend sind auch die Augen unserer Raiffeisenbank-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Rheinfelden, wenn sie an ihre erste Begegnung mit dem Samichlaus zurückdenken. 

 

Silvia Ackle Kundenberaterin 

Ich weiss es noch ganz genau: Wir sassen im Wohnzimmer des alten Bauernhauses, in dem ich aufgewachsen bin. Ich auf der Ofenbank, der «Chouscht». Warm war es, gemütlich, und doch herrschte eine angespannte Ruhe, es knisterte irgendwie. Dann plötzlich polterte es in die Stille an der Türe. Da wussten wir, jetzt kommt er! 

Nein, Angst hatten wir keine – aber Respekt. Er war schon eine
Erscheinung, dieser grosse, bärtige Mann mit dem roten Mantel, wie er da zur Türe hereinschritt, begleitet vom treuen Schmutzli. Ich weiss noch, wie wir ein Versli aufsagten, den Text habe ich
leider vergessen, und dass wir dafür schon Wochen vorher fest geübt hatten. Zu schimpfen hatte der Samichlaus nichts, zum Glück. Er lobte uns, wie hilfsbereit wir waren. 

 

Corinne Tschanz Privatkundenberaterin

Meine erste Erinnerung an den Samichlaus habe ich, da war ich im Kindergarten. Es war ein richtig klirrend-kalter 6. Dezember, es war schon dunkel und die Strassen waren verschneit, da kam er mit seinem Esel des Weges, direkt auf mich zu. Ich fühlte mich wie in einem Märchen und war tief berührt, ich war wie verzaubert. 

Für uns Kinder bedeutete der Samichlaustag vor allem: die ersten Mandarinli, Erdnüssli, Schoggi im Glanzpapier. Und natürlich gab es einen Grättimaa. Darauf freuten wir uns sehr und wir genossen es, in der Familie in der warmen Stube zu sitzen und einen warmen Kakao zusammen zu trinken. Das war schön.  

 

Roberto Rochelin Kundenberater 

Als ich ein kleiner Bub war, ungefähr in der ersten Klasse, wollte ich unbedingt einen Samichlaus sehen. Alle meine Klassenkameraden hatten ein Foto mit einem Samichlaus – das wollte ich selbstverständlich auch. Bei uns in der Familie hatte der Samichlaus-Brauch keine grosse Tradition, also fuhr meine Mutter mit mir nach Basel in ein Warenhaus. Und da sass er! Genauso hatte ich ihn mir vorgestellt: Rund und gemütlich, mit einem langen Bart, gütigen Augen und einem roten Mantel. Hinter ihm war eine Holzhütte aufgebaut. Der freundliche Samichlaus nahm sich für alle Kinder kurz Zeit. Ich kletterte auf seinen Schoss und meine Mutter machte ein Foto von mir mit dem Samichlaus. Ich war sehr stolz, das weiss ich noch.  

 

Sandra Bühlmann Privatkundenberaterin  

Ich bin in Schopfheim aufgewachsen, dort kommt am 6. Dezember der Nikolaus. Unser Nikolaus kommt alleine, ohne Begleitung vom Schmutzli. Zu uns nach Hause kam er nie, also irgendwie schon, aber offenbar ganz spät in der Nacht, wenn wir schon schliefen. Gesehen habe ich ihn nie, aber er war da, denn am 6. Dezember morgens stand stets eine grosse gefüllte Schale mit Nüssen, Mandarinli, Spekulatius und Schokolade auf dem Tisch. Die Schale sei vom Nikolaus, erzählte meine Mutter dann. Ich freute mich immer so sehr auf diesen Morgen.