Portrait

Geschichte

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Tradition mit Zukunft

Tradition mit Zukunft

Am  25. April 1909 wurde in der Gemeinde Hergiswil auf Initiative des christlich sozialen Ortsvereins die erste Raiffeisenbank in Unterwalden - die heutige Raiffeisenbank Nidwalden - von 35 mutigen Genossenschaftern gegründet.

Aktuell weist die Raiffeisenbank Nidwalden ein sehr beträchtliches Geschäftsvolumen auf, das sie zu einer der 10 grössten Raiffeisenbanken der Schweiz zählen lässt: 22'000 Mitglieder, 35'000 Kundinnen & Kunden, eine Bilanzsumme von CHF 1.9 Mrd. CHF  (per 31.12.2017), 86 Mitarbeitende (davon 8 Lernende), 8 moderne Geschäftsstellen und 13 Bancomaten.

Die Bank, ein wichtiger Faktor im ökonomischen und gesellschaftlichen Leben Nidwaldens, wird von einem 7-köpfigen Verwaltungsrat strategisch geführt. Dieser wird von der Delegiertenversammlung rollend für jeweils 4 Jahre gewählt. Die 150 - 200 Delegierten ihrerseits werden an den dezentralen Mitgliederversammlungen in ihren Wahlkreisen ebenfalls rollend für eine Amtsdauer von 4 Jahren (die maximale Amtsdauer beträgt 16 Jahre) gewählt. Die 5-köpfige Bankleitung nimmt die operative Führung in voller Anerkennung der genossenschaftlichen Kultur, aber auch nach anerkannten betriebswirtschaftlichen Grundsätzen wahr.

Heute betreibt die Bank das Bankgeschäft im universalen Sinne. Das Dienstleistungsangebot umfasst die Entgegennahme von Geldern in allen bankgemässen Formen, das Ausleihungsgeschäft mit Hypotheken, Baukrediten und Firmenfinanzierungen, die umfassende Abwicklung des in- und ausländischen Zahlungsverkehrs und das vollständige Wertschriften-, Devisen- und indifferente Geschäft. Eine vorsichtige Risikopolitik, gepaart mit guter Servicequalität und verständlichen Produkten und Dienstleistungen für die echten Kundenbedürfnisse stehen bei der Leistungserstellung klar im Vordergrund.

Entstehung der Raiffeisen-Bewegung in der Schweiz

Vor über 100 Jahren setzte der Vater des Raiffeisen-Gedankens, Friedrich Willhelm Raiffeisen, die Idee um, Kapital dort nutzbar zu machen, wo es erarbeitet wurde. Aus diesem Hilfe-zur-Selbsthilfe-Gedanken heraus gründete 1899 Pfarrer Johann Traber die erste Schweizer Raiffeisenbank im thurgauischen Bichelsee. Dabei sammelte Raiffeisen das Geld der Dorfbewohner als Spareinlagen ein und lieh es zu günstigen Konditionen wieder aus. Diese Methode stärkte nicht nur die Einzelnen und ihre Geschäfte, sondern förderte auch die Solidarität der ganzen Gemeinde: Die Bevölkerung war nicht mehr länger den Wucherzinsen der damaligen Geldverleiher ausgeliefert.

Nachstehend finden Sie die detaillierten Chroniken der Raiffeisenbank Nidwalden sowie deren beiden Vorgängerbanken: