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13.04.2021

Raiffeisen stärkt Transparenz bei der Goldbeschaffung

  • Transparente Offenlegung von Informationen zur Gold-Lieferkette bei allen Raiffeisen-Goldbarren
  • Regelmässige Überprüfung der Umwelt- und Sozialverträglichkeit von Minen und anderen Unternehmen in der Gold-Lieferkette 
  • Unterstützung von Kleinminen bei Bestrebungen zur Stärkung ihrer Umwelt- und Sozialverträglichkeit
     

St.Gallen, 13. April 2021. Raiffeisen verfolgt bei der Beschaffung von Gold ab sofort einen neuen Ansatz, der eine präzise Rückverfolgung der Herkunft des Goldes erlaubt und die Umwelt- und Sozialverträglichkeit der Unternehmen in der Lieferkette fördert. 

Im Zuge der Umsetzung der Strategie 2025 hat Raiffeisen ihre Bestrebungen zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in ihrer Geschäftstätigkeit mit einem neuen Ansatz zur verantwortungsvollen Beschaffung von Gold weiter gestärkt. Der neue Ansatz orientiert sich an der gewissenhaften Auswahl der Lieferkettenpartner, deren kontinuierlichen Überprüfung sowie der Förderung von Umwelt- und Sozialverträglichkeit und Transparenz in der Lieferkette. Die Produktion der Raiffeisen-Goldbarren übernimmt weiterhin die Schweizer Raffinerie Argor-Heraeus. Diese verfügt über die Responsible-Gold-Guidance-Zertifizierung der London Bullion Markets Association (LBMA) und entsprechende Zertifizierungen des Responsible Jewellery Councils (RJC).

 

Förderung von Umwelt- und Sozialverträglichkeit beim Goldabbau

Für Kleinminen in Entwicklungs- und Schwellenländern ist es oft herausfordernd, die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards auszuweisen. Gold aus solchen Minen kann dennoch in Raiffeisen-Goldbarren integriert werden, sofern die Kleinminen Teil eines anerkannten Programms zur Verbesserung ihrer Umwelt- und Sozialverträglichkeit sind. Dazu gehören beispielsweise der Verzicht auf den Einsatz von Quecksilber oder die Sicherheit der Mitarbeitenden. Gleichzeitig unterstützt Raiffeisen solche Initiativen auch finanziell, wobei der Umfang der Unterstützung vom Volumen der produzierten Raiffeisen-Goldbarren abhängt. Umgesetzt wird diese Unterstützung von der Better Gold Initiative (BGI), einem Programm des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) und der Swiss Better Gold Association (SBGA). Sowohl Raiffeisen wie auch Argor-Heraeus sind Mitglied der SBGA.

 

Mögliche Rückverfolgung schafft Transparenz

In Ergänzung zur Raffinerie, welche Raiffeisen-Goldbarren herstellt, legt Raiffeisen ihren Kundinnen und Kunden gegenüber künftig die Namen aller Bergbauunternehmen und weiterer Unternehmen in der Lieferkette sowie die Herkunft des Goldes offen. Anhand der Produktionsnummer können bei jedem Barren die Quellen zurückverfolgt werden. Zudem informiert Raiffeisen transparent darüber, welche Kleinminen in welcher Form unterstützt werden. Alle neu produzierten Raiffeisen-Goldbarren erfüllen künftig die obigen Anforderungen und ergänzen wie bis anhin das bestehende Sortiment von Goldbarren aus LBMA-zertifizierten Raffinerien. Mit den Raiffeisen-Goldbarren mitgeliefert wird ein Zertifikat «responsibly sourced and traceable» von Raiffeisen und Argor-Heraeus. 

«Transparenz und Engagement für Sozial- und Umweltverträglichkeit sind Teil des genossenschaftlichen Geschäftsmodells von Raiffeisen. Mit dem neuen Ansatz bei der Goldbeschaffung bieten wir unseren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, verantwortungsbewusst in Gold zu investieren», sagt Christian Hofer, Leiter Corporate Responsibility & Nachhaltigkeit bei Raiffeisen Schweiz.