Wie reagiert unsere Pensionskasse?

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Pensionskassen bewegen sich in einem Umfeld mit verschiedenen Herausforderungen (siehe entsprechendes Kapitel). Bei den Sparbeiträgen, dem Umfang des versicherten Lohns und dem Leistungspaket als Ganzes geht die Raiffeisen Pensionskasse weit über die gesetzliche Mindestnorm hinaus. Dies hat uns im Rahmen der Anpassungen der Leistungsstrategie in den vergangenen Jahren erlaubt, die technischen Grundlagen dem sich wandelnden wirtschaftlichen und demografischen Umfeld anzupassen, um auch in Zukunft für langfristige Sicherheit einstehen zu können.

Daneben hat jedes Mitglied unserer Kasse individuelle Möglichkeiten, in Eigenverantwortung seine Leistungen zu verbessern und damit auf sinkende Renditen und eine längere Rentenzahlungsdauer zu reagieren.

In Folge der zumeist positiven Anlageresultate und eines umsichtigen Umgangs mit den Anlagerisiken konnte unsere Pensionskasse in den letzten Jahren den Deckungsgrad deutlich stärken und eine vollständig gefüllte Wertschwankungsreserve aufbauen.

Einerseits haben wir dank dieser erfreulichen Entwicklung eine – nach heutigen Kenntnissen und Annahmen und trotz des herausfordernden Umfeldes – umverteilungsfreie Finanzierung der zukünftigen Leistungsversprechen erreicht. Andererseits bedeutet die vollständig gefüllte Wertschwankungsreserve, dass wir zukünftig Überschüsse als Freie Mittel an unsere Mitglieder verteilen können.

Die in Jahresschritten gesenkten Umwandlungssätze haben aber auch zu unterschiedlichen Rentnergenerationen geführt. Diese Heterogenität in der Gruppe der Pensionierten verlangt nach neuen, innovativen Ansätzen zur Verteilung Freier Mittel. Ein einfaches Giesskannenprinzip ist nicht zeitgerecht.

Die Raiffeisen Pensionskasse engagiert sich für mehr Fairness. Unsere Lösung ist die Überschussbeteiligung.