Anlageideen

Anlageidee – Zinswende

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Aufholpotential für Europas Banken – Nach Jahren der Niedrigstzinspolitik dürfte in diesem Jahr auch die EZB erste zaghafte Schritte in Richtung Normalisierung unternehmen.

Auch wenn die Zinsen vorerst auf tiefem Niveau verharren werden, sollte damit die Zinskurve doch eine leicht steilere Form annehmen – das heisst, dass sich auch in Europa die Unterschiede zwischen den kurzfristigen und den langfristigen Zinsen ausweiten sollten. Diese zunehmenden Unterschiede wirken sich insofern begünstigend für die Banken aus, als dass die Margen steigen, da die Geschäftsbanken sich zu weiterhin relativ günstigen Konditionen Geld beschaffen und dieses zu höherer Verzinsung in Form von langfristigen Kredite weitergeben können.

 

Steilere Zinskurve dürfte Banken begünstigen

Hinzu kommt, dass Europas Banken bei der Bereinigung ausfallgefährdeter Kredite weiter vorwärts machen. Mit der stabilen und auch in diesem Jahr anhaltenden Konjunkturerholung innerhalb der Währungsunion dürfte sich auch in dieser Hinsicht die Situation weiter verbessern und den positiven Ausblick für die europäischen Bankenhäuser zusätzlich unterstützen.

Die Bewertungen der Banken aus der Eurozone sind günstiger als jene der US-Institute. Die US-Banken haben den Vor-Krise-Stand fast erreicht, während die Eurozone-Bankaktien um 70 % gesunken sind.

Chart Anlageidee Zinswende

Performance der US und Eurozone Banken seit der Finanzkrise

 

Aufholpotential für Europas Banken

Aufholpotential für Europas Banken
  • Erwartung einer leicht steileren Zinskurve und somit besserer Margen
  • Konjunkturerholung begünstigt die Nachfrage und erleichtert die Situation mit ausfallgefährdeten Krediten
  • Politische Risiken dürften überschaubar bleiben