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19.04.2021

Euphorische Anleger

Die Anleger sind in Feierlaune. Diverse Aktienindizes bewegen sich von einem Höchst zum nächsten.

Getrieben wird die Euphorie von der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie so-wie einer starken Erholung der globalen Wirtschaft. Zudem wirkt sich das konjunkturelle Rettun-gspaket in den USA direkt auf die Börsen aus. Ein Teil der an die Bevölkerung verteilten Checks in der Höhe von 1‘400 US-Dollar werden an den Aktienmärkten investiert. Als Kehrseite der Medaille sind die Bewertungen stark angestiegen und nehmen eine deutliche Gewinnerholung vorweg. Die Unternehmen sind entsprechend gefordert und die nun anstehenden Quartalsab-schlüsse werden mit Argusaugen beobachtet.

Erstes Quartal 2021

Den Reigen eröffnet haben die US-Banken. JPMorgan Chase hat mit einem Gewinn von 14,3 Milliarden US-Dollar einen neuen Quartalsrekord aufgestellt. Auch die Investmentbank Goldman Sachs liess sich nicht lumpen und wies einen Gewinn von 6,8 Milliarden Dollar aus, was einem Gewinnsprung von fast 600 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Beide Banken haben von den hohen Handelsaktivitäten und den steigenden Aktienmärkten profitiert. In Anbe-tracht dieser starken Zahlen ist der Quartalverlust der Credit Suisse eine bittere Pille. Denn ein viel besseres Umfeld als im ersten Quartal dürfte sich für die Banken wohl so schnell nicht mehr ergeben. Ab nächster Woche wird sich der Fokus verstärkt auf Unternehmen aus anderen Bran-chen richten. Positive News werden vor allem von Energie- und Rohstoffkonzernen erwartet. Demgegenüber haben Tourismusunternehmen weiterhin mit der Pandemie zu kämpfen.

Transparenz bei der Goldbeschaffung

Etwas weniger im Rampenlicht steht momentan Gold. Das Edelmetall, welches noch im vergan-genen Jahr zu den Gewinnern gehörte, notiert seit Jahresbeginn in Schweizer Franken gerechnet rund 4 Prozent im Minus. Steigende Zinsen, ein stärkerer US-Dollar sowie Gewinnmitnahmen haben das gelbe Metall belastet. Für Anleger, welche bisher aus Umweltschutzgründen einen Bogen um Gold gemacht haben, gibt es von Raiffeisen gute Neuigkeiten. In Zukunft werden nur noch Goldbarren verkauft bei welchen eine präzise Rückverfolgung der Herkunft möglich und die Umwelt- und Sozialverträglichkeit der Minengesellschaften gesichert ist. Bei Raiffeisen können also Goldanleger in Zukunft nicht nur ruhig, sondern auch mit einem guten Gewissen schlafen.