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10.06.2021

5000 Franken für Helferinnen und Helfer

Erich Oberholzer, Mitglied der Geschäftsleitung der Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg (links) übergibt symbolisch die 5000 Franken der Toggenburger Raiffeisenbanken an Markus Windirsch von Zeitgut Toggenburg.

Der regionale Förderverein «energietal toggenburg» wird in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft «Zeitgut Toggenburg» und weiteren Organisationen verschiedene Klima-Aktionstage umsetzen. Für die Angebote wie beispielsweise dem Reparatur-Café in Lichtensteig am 3. Juli oder den Naturpflege-Tag in Ebnat-Kappel am 16. Oktober setzt die Kampagne auf freiwillige Helferinnen und Helfer. Die ersten 50 Mitwirkenden unter 25 Jahren erhalten zum Dank den einmal fälligen Genossenschaftsbeitrag für Zeitgut Toggenburg im Wert von 100 Franken.

Die Raiffeisenbanken Mittleres Toggenburg, Obertoggenburg und Regio Unteres Toggenburg und Neckertal sponsern die 5000 Franken. 


Gemeinsames Kässeli für Projekte
 Zeitgut möchte mehr jüngere Mitglieder gewinnen, erzählt Markus Windirsch, Präsident der Genossenschaft. Mit energietal toggenburg entstand dann die Idee, Genossenschaftsbeiträge an Junge zu verschenken – die drei Raiffeisenbanken über-  nehmen gemeinsam die Kosten. «Wir haben für solche Projekte ein gemeinsames Kässeli», erklärt Erich Oberholzer, Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg. «Wir finden die Aktion von Zeitgut eine schöne Sache. Man tut etwas Gutes, erhält dafür eine Zeitgutschrift und später, bei Bedarf, kommt wieder etwas Gutes zurück.» 

Mitglieder erhalten «Zeitkonto»
 Seit dem 1. April 2020 operiert die Genossenschaft für Nachbarschaftshilfe unter dem Namen Zeitgut Toggenburg. Hervorgegangen ist sie aus der Vorgängerorganisation KISS Toggenburg. Die Idee hinter der Genossenschaft: Jedes Mitglied erhält ein «Zeitkonto», auf das erbrachte Leistungen aus nachbarschaftlicher Freiwilligenarbeit gutgeschrieben werden. Später können sie diese Stunden beziehen, etwa, wenn sie Unter- stützung beim Einkauf oder für Behördengänge wünschen. «In unserer Gesellschaft fällt es schwer, um Hilfe zu bitten oder Hilfe anzunehmen», weiss Markus Windirsch. «Aber hat man einen selbst erarbeiteten Zeitrucksack, sinkt diese Hemmschwelle deutlich.» pd