Geschichte der Raiffeisenbank Schaffhausen

Chronik der Raiffeisenbank Schaffhausen

Hier finden Sie einige Ausschnitte aus der Geschichte der Raiffeisenbank Schaffhausen vor, welche bereits vor über 100 Jahren ihren Ursprung im Chläggi fand. Die Geschichte der Raiffeisen Gruppe können Sie hier nachlesen.

2023

Daniel Landolt wird neuer Bankleiter

Daniel Landolt tritt am 1. Dezember 2023 die Nachfolge von Daniel Brüschweiler, welcher die Bank über 12 Jahre leitete, als Vorsitzender der Bankleitung an.

 

 

 

 

2020

Neue Geschäftsstelle in Neunkirch wird eröffnet

Im Herbst 2020 wird die neue Geschäftsstelle in Neunkirch eröffnet, gleichzeitig werden die Standorte in Schleitheim und in Hallau geschlossen. Das Konzept einer modernen «Stubenbank» wird optisch eindrücklich umgesetzt. Der klassische Schalter wird durch einen «Welcome-Desk» ersetzt. Die Beratungsgespräche finden in der «guten Stube» statt. Bargeld ist neu nur noch am Bancomaten verfügbar.

Stubenbank Neunkirch

«Stubebank» in der neuen Geschäftsstelle

2017

Bilanzsumme von CHF 1 Milliarde wird erreicht

Die Raiffeisenbank Schaffhausen erreicht nach über 100 Jahren nach der Gründung die Bilanzsumme von CHF 1‘000‘000‘000.

 

 

 

2011

Daniel Brüschweiler wird neuer Vorsitzender der Bankleitung

Er löst den langjährigen Bankleiter Victor Kunz ab, der nach 30 Jahren in Pension geht. Victor Kunz wird an seiner letzten Generalversammlung gebührend verabschiedet.

 

 

1999

Eröffnung der Geschäftsstelle in der Stadt Schaffhausen

Die Raiffeisenbank Schaffhausen, früher stark als «Bank auf dem Land»
wahrgenommen, ist nun mit einer Geschäftsstelle an prominentem Standort an der Bahnhofstrasse in der Stadt Schaffhausen vertreten.

 

 

1997

Namensänderung in Raiffeisenbank Schaffhausen

An der GV 1997 wurde die Ausweitung des Geschäftskreises auf (fast den ganzen) Kanton Schaffhausen beschlossen, sowie die neue Namensgebung auf Raiffeisenbank Schaffhausen.

 

 

 

1991

Kauf des optimal gelegenen Hirschen-Areals mit gleichnamigem Gasthaus

Zu Beginn führt Victor Kunz die Geschäftsstelle in Schleitheim als «Einmannbank» in einem Wohnhaus im Dorfkern. Für die steigende Zahl der Kunden und Mitarbeiter wird der Raum schnell zu klein. Neben dem Restaurant Hirschen wird deshalb zusammen mit Coop ein Neubau geplant und realisiert.

Altes Foto des Hirschen-Areals

Altes Foto des Hirschen-Areals

1974

Darlehenskasse wird zur Raiffeisenkasse

Die Bezeichnung «Darlehenskasse» wird als zu unpräzis empfunden. Die Kasse leiht schliesslich nicht nur Geld aus, sondern nimmt auch Spargelder entgegen – die Funktion als Sparkasse kommt im bisherigen Namen nicht zum Ausdruck. So einigt man sich gesamtschweizerisch auf den Namen «Raiffeisenkasse» und passt sich damit gleichzeitig dem Ausland an.

 

 

1965

Darlehenskasse Siblingen wird gegründet

An der Gründungsversammlung am 3. September 1965 im Restaurant Freihof konnten durch den Vorsitzenden 19 Mitglieder eingeschrieben werden. Max Müller wurde von der Versammlung einstimmig zum Verwalter der Darlehenskasse Siblingen gewählt. Er stellt sein ehemaliges Gemeindeschreiberbüro zur Verfügung als Bankraum. Es gelang ihm, innerhalb eines Jahrzehnts das 100. Mitglied zu begrüssen.

 

1938

Darlehenskasse Beggingen wird gegründet

Nach umfangreichen Vorarbeiten fand am 9. Februar 1938 im Restaurant «Sternen» die «Konstituierende Generalversammlung» statt. 28 Begginger traten der Kasse sofort bei, drei weitere folgten später. Die Darlehenskasse Beggingen hatte einen mühsamen Start. Die Verantwortlichen waren ausserordentlich aktiv und konnten ihre Mitglieder am 12. April 1938 an einer Orientierungsversammlung über die gelungene Eröffnung sowie über den Kauf eines Occasionskassenschrankes informieren. Der Name Raiffeisenkasse wurde erst in den 70er Jahren eingeführt.

 

 

1932

Weltwirtschaftskrise

Vor allem finanziell Schwächere leiden unter dem Geldmangel. Die Weltwirtschaftskrise trifft die Darlehenskasse weniger empfindlich als die Jahre nach dem 1. Weltkrieg. Insgesamt kommt die Kasse aber über alle Krisenjahre gut hinweg. Sie stützt sich auf kleine Betriebe, die sich in Krisenzeiten besser einschränken und über Wasser halten können als kapitalintensive Industrieunternehmen.

 

 

1910

Die Raiffeisenbank Schleitheim wird als «Darlehenskasse» gegründet

Am 2. Januar 1910, elf Jahre nach der Gründung der ersten Raiffeisenkasse in der Schweiz, gründen 50 Schleitheimer die «Darlehenskasse», eine genossenschaftliche Lokalbank des Systems Raiffeisen. Mit dem zweiten Geldinstitut in der Gemeinde will man «die unbefriedigenden Verhältnisse auf dem Sektor des Geld- und Kreditwesens in der Gemeinde lösen».

Sparkässeli der Darlehenskasse Schleitheim

Altes Kässeli der Darlehenskasse Schleitheim