Schutz vor Online‑Anlagebetrug

Beim Online‑Anlagebetrug wirken die Angebote auf den ersten Blick professionell. Überzeugende Webseiten, persönliche Beratung und scheinbar seriöse Finanzexpertinnen oder ‑experten bauen gezielt Vertrauen auf. Das Ziel der Täter: Sie zu Investitionen in nicht existierende oder manipulierte Anlagen zu bewegen. Erfahren Sie, woran Sie Online‑Anlagebetrug erkennen und wie Sie sich davor schützen.

Was ist Online‑Anlagebetrug?

Online‑Anlagebetrug ist eine Betrugsmasche. Kriminelle treten als vermeintlich seriöse Finanzexpertinnen und ‑experten auf und versuchen, Sie zu Investitionen in scheinbar lukrative Anlagen zu bewegen, etwa in Kryptowährungen, digitale Handelsplattformen, Rohstoffe oder exklusive Finanzangebote. Die Webseiten und Unterlagen wirken professionell, die Kommunikation ist freundlich und kompetent, oft wird ein enger persönlicher Kontakt aufgebaut. Die versprochenen Renditen sind jedoch unrealistisch und die Angebote existieren in Wahrheit nicht oder sind manipuliert.

So läuft Online-Anlagebetrug ab

  1. Kontaktaufnahme 
    Die Betrüger melden sich über soziale Netzwerke, Messenger‑Dienste wie WhatsApp oder SMS, per E‑Mail oder telefonisch. Sie geben sich als erfahrene Finanzexpertinnen oder ‑experten aus, um einen unverbindlichen Erstkontakt aufzubauen.
  2. Vertrauensaufbau 
    Durch persönliche Beratung, regelmässige Kommunikation und professionell gestaltete Webseiten erscheinen die Kontakpersonen kompetent und seriös. So entsteht ein Gefühl von Sicherheit und viele folgen den Empfehlungen bedenkenlos..
  3. Zahlungssaufforderung 
    Die Täter präsentieren angeblich exklusive oder besonders sichere Anlagemöglichkeiten mit hohen Renditen und setzen Sie dabei oft unter Zeitdruck. So drängen sie zu einer ersten Einzahlung.
  4. Scheinbare Erfolge 
    Gefälschte Kontostände oder kleine Testauszahlungen vermitteln den Eindruck echter Gewinne und verleiten dazu, weiter zu investieren oder höhere Beträge einzuzahlen.
  5. Blockierte Auszahlung
    Sobald grössere Summen investiert sind, fordern die Täter zusätzliche Zahlungen wie vermeintliche Steuern, Freischaltungen oder Gebühren, angeblich, um eine Auszahlung überhaupt zu ermöglichen.
  6. Kontaktabbruch 
    Bleiben weitere Einzahlungen aus, brechen die Täter den Kontakt ab. Die Plattform verschwindet oder ist nicht mehr erreichbar und das investierte Geld ist verloren.

Sind Sie von einem Betrugsfall betroffen?