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03.12.2024

Auf in die Wintersaison 2024/2025

Janine und Reto Mächler, wenige Tage vor dem Saisonauftakt in Levi (Finnland)

Janine und Reto Mächler, wenige Tage vor dem Saisonauftakt in Levi (Finnland)

 

Die Raiffeisenbank Thalwil unterstützt die beiden Skirennfahrer Janine und Reto Mächler seit mehreren Jahren. Mit dem Sieg des Australian New Zealand Cup im August 2024 schafften sich die Geschwister ausgezeichnete Voraussetzungen für den Saisonstart. Dieser erfolgte am 16. und 17. November 2024 in Levi – für beide im Weltcup. Für Reto Mächler war es die Weltcup-Premiere. Wir sprechen mit den Geschwistern über die Skisaison 2024/2025.

 

Reto Mächler: Weltcup-Debüt zum Saisonauftakt

 

Gute Voraussetzungen dank intensiven Vorbereitungen 

Reto Mächler blickt auf eine intensive Vorbereitungsphase zurück. Nach einigen Trainingscamps in Saas-Fee und Zermatt ging es für ihn im Sommer 2024 nach Neuseeland, wo er trotz anfänglichem Schneemangel zwei hervorragende Rennen absolvierte. «Ohne diese zwei guten Rennen in Neuseeland wäre ich sicher keine Weltcup-Qualifikation gefahren», erklärt Reto Mächler. 

 

Vom erreichten Saisonziel zu neuen Ambitionen

Der Sieg im Australian New Zealand Cup hat Reto Mächler nicht nur Selbstvertrauen gegeben, sondern auch seine Startposition im Weltcup verbessert. «Mein Saisonziel – einen Weltcup-Start – habe ich zum Saisonstart bereits erreicht», erzählt der Thalwiler Skirennfahrer stolz. Nun möchte er die Saison geniessen, denkt aber auch an neue Ziele. Die Leistungen aus dem Training im Wettkampf zu bestätigen, steht dabei ganz oben. Ein weiteres Ziel ist es, nochmals im Weltcup zu starten.

 

Von den Besten der Welt profitieren

In Levi trainierte Reto Mächler mit dem Weltcup-Team, was eine wertvolle Erfahrung war. «Dass fast alle Französisch sprechen, daran musste ich mich zuerst gewöhnen», fügt er schmunzelnd an. Schnell fühlte sich Reto Mächler gut integriert und profitierte von der professionellen Umgebung und den detaillierten Videoanalysen. Weiter schätzte er die vielen neuen Kontakte mit Skirennfahrern von der Weltspitze. Was im Weltcup-Training anders ist, so Reto Mächler: «Die Trainingsumfänge sind kleiner. Es gibt weniger Läufe, dafür sind die Läufe mit viel mehr Fokus.» 

 

Der Schlüssel zum Erfolg

Reto Mächler bereitet sich akribisch auf jedes Rennen vor. «Kurz vorher gehe ich immer den Lauf fünf bis sechs Mal durch, damit ich ihn fast auswendig kenne. Alle schwierigen Stellen, die im Lauf drin sind, muss ich kennen», erklärt er. Auch die gleichen Aufwärmübungen wie immer sind ihm wichtig, um Routine und Sicherheit zu gewährleisten.

Reto Mächler

Reto Mächler zu seinem Weltcupdebüt: «Ich habe meinen ersten Weltcup-Einsatz sehr genossen und weiss, dass ich mit einem guten Lauf in die Top 30 fahren kann. Jetzt freue ich mich auf die Europacups im Riesenslalom und Slalom. Danach sehen wir, ob ich nochmals ein Weltcup-Rennen fahren darf.»

 

 

Janine Mächler: Mit Selbstvertrauen in die neue Saison

 

Herausfordernde Saisonvorbereitungen 

Janine Mächler erlebte eine wechselhafte Vorbereitungsphase: «Mir liefen die Vorbereitungen mal besser, mal weniger gut. In Neuseeland war es mehrheitlich sehr gut. Dort hatten wir viele unterschiedliche Schneeverhältnisse, wovon ich stark profitieren konnte. Denn auch während der Wintersaison ist der Schnee nicht immer optimal.» In Diavolezza hatte die Thalwiler Skirennfahrerin allerdings Startschwierigkeiten und fand erst gegen Ende der Trainingszeit wieder ins Skifahren.

 

Ein Stein vom Herzen gefallen

Die Rennerfahrung vor dem Saisonstart hat Janine Mächler mental gestärkt. Mit dem Sieg im Australia New Zealand Cup ist ihr ein Stein vom Herzen gefallen. Sie reflektiert: «Wenn ich mich nicht unter Druck setze, dann funktioniert es.» Gegen Ende der letzten Wintersaison hatte Janine Mächler mit mentalen Problemen zu kämpfen. Die Rennen funktionierten nicht so wie in den Trainings. In Neuseeland war es anders: Janine Mächler konnte die Leistungen fahren, die sie normalerweise in den Trainings fährt. Dadurch konnte sie viel Selbstvertrauen tanken. 

 

Mehr Gelassenheit als Ziel

Für Janine Mächler hat sich der Fokus in dieser Saison verschoben. Ihr grösstes Ziel ist nicht mehr das Resultat selbst, sondern die Trainingsleistungen im Wettkampf abzurufen und sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. «Wenn ich das schaffe, was ich eigentlich kann, bin ich schon mehr als zufrieden, weil ich dann weiss, dass es gut kommen wird», erklärt Janine Mächler. Sie möchte die Saison entspannter angehen und ihre Freude am Skifahren bewahren.

 

Wertvolle Erfahrungen im Weltcup

Das Training mit dem Weltcup-Team war auch für Janine Mächler eine wertvolle Erfahrung. Sie schätzt die professionelle Organisation und den Teamgeist, der trotz individueller Ziele im Vordergrund steht. «Ich trainierte in Levi mit den momentan besten Skirennfahrerinnen. Das war eine spannende Erfahrung und hat mich gepusht», berichtet Janine Mächler begeistert.

 

Mentale Stärke und körperliche Aktivierung

Am Vortag sowie ein paar Stunden vor dem Rennen aktiviert Janine Mächler ihren Körper, um ihn auf die bevorstehende Belastung einzustimmen. «Damit der Körper merkt, dass er nun bald etwas leisten muss», bestätigt sie. Mentale Übungen für die Augen und das Visualisieren der Strecke sind ebenfalls Teil ihrer Routine. Für Janine Mächler ist es zudem wichtig, nicht zu viel über das Rennen nachzudenken und es so locker wie möglich anzugehen. «Es zu geniessen und Spass zu haben, das ist das Wichtigste am Skifahren», betont die Thalwilerin. 

Janine Mächler

Janine Mächler zum Weltcuprennen: «Das Rennen lief leider nicht wie erhofft, aber ich hatte sehr gute Trainings und nehme dieses positive Gefühl mit in den Europacup. Das nächste Rennen ist der Europacup-Riesenslalom. Ich freue mich sehr darauf, wieder auf den längeren Skiern zu stehen.»

 

Die Raiffeisenbank Thalwil ist stolz darauf, diese beiden talentierten Athleten auf ihrem Weg zu unterstützen, und wünscht ihnen eine erfolgreiche Wintersaison 2024/2025.